Mona Schulzek zur Max Ernst-Stipendiatin 2019 gekürt

Mona Schulzek zur Max Ernst-Stipendiatin 2019 gekürt

Die Entscheidung der Jury ist nicht leicht gefallen. Das Auswahlgremium unter dem Vorsitz von Dr. Arta Valstar-Verhoff bestimmte Mona Schulzek zur 49. Max Ernst Stipendiatin der Stadt Brühl. Die in Moers geborene und in Düsseldorf lebende Fotografin besuchte von 2012 bis zu ihrem Abschluss 2017 die Design Akademie in Köln und studiert seitdem Freie Kunst an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Gregor Schneider. Sie überzeugte die Jury mit ihren Fotografien.

Seit 2018 ist das Auswahlverfahren für das Max Ernst-Stipendium zweigeteilt. Aus dem Kreis der diesjährigen 416 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der digitalen Vorrunde wurden 14 Kunstschaffende eingeladen, ihre Originalwerke zur Bewertung in Brühl vorzulegen.
Zusätzlich zu den bis zu fünf digital eingereichten Werken konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Endrunde drei weitere Arbeiten in der Galerie am Schloss sowie im Kapitelsaal präsentieren.
Neben zahlreichen Gemälden wählte die hochkarätig besetzte Fachjury Installationen, Videobeiträge und Fotoarbeiten in die Endrunde.
Neben der Möglichkeit, ihre Werke in Brühl auszustellen, erhält die Künstlerin ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.
Ihre eindrucksvollen Arbeiten sowie die Werke aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Endrunde des Max Ernst Stipendiums 2019 sind am 12. und 13. Januar 2019 beim „Blick hinter die Kulissen“ in der Galerie am Schloss, Schlossstraße 25, sowie im Kapitelsaal in Rathaus A, Uhlstraße 3, von 11:00 bis 17:00 Uhr zu betrachten. Hierzu lädt Bürgermeister Dieter Freytag alle Kunstinteressierten ganz herzlich ein.

Die Brühler Kunstpreisjury urteilt über die diesjährige Preisträgerin:
„Das grundlegende Thema der konzeptuellen Arbeiten von Mona Schulzek ist die mediale Vermittlung und Inszenierung von Räumen. Die Künstlerin nutzt Teile von Wirklichkeit, um sie unter Verwendung verschiedener handwerklicher und medialer Prozesse zu befragen, zu transformieren und das Resultat zu einer neuen, irritierenden Wirklichkeit werden zu lassen. Heterogene Werkstrategien formen mittels partizipativer Vorgehensweisen die persönlich erfahrene Realität zu einem erweiterten Raumbegriff um, bei dem Fiktion und Realität ununterscheidbar werden.“

Das Gremium unter dem Vorsitz der Kunsthistorikerin und Ausstellungsmacherin Dr. Arta Valstar-Verhoff, bestand aus Bürgermeister Dieter Freytag, dem Vorsitzenden der Max Ernst Gesellschaft, Herrn Dieter H. A. Gerhards, den Kunsthistorikern Dr. Dirk Teuber, Dr. Stefan Kraus, Dr. Achim Sommer und Dr. Jürgen Pech, den Kölner Künstlern Prof. Jürgen Klauke und Lutz Fritsch, dem Mitglied der Brühler Bürgerschaft, Herrn Günther Frerker, sowie als beratendem Mitglied dem Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur, Partnerschaften und Tourismus, Herrn Hanns-Henning Hosmann.
Am 02. April 2019 findet die Preisverleihung im Rahmen einer Feierstunde sowie die Eröffnung der Ausstellung mit den Werken „Ottomane I“ bis „Ottomane V“ statt, die ab dem 03.04. jeweils Di. bis So. von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet sein wird.

Foto: Stefan Hermes - von links nach rechts: Frau Dr. Arta Valstar-Verhoff, Juryvorsitzende, Herr Dieter H. A. Gerhards, Vorsitzender der Max Ernst Gesellschaft, Bürgermeister Dieter Freytag und Herr Günther Frerker, Mitglied der Brühler Bürgerschaft

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Brigitte Freericks, erreichbar unter der Tel.-Nr. 02232 / 507-922 und per Email an: bfreericks@54c6e1f6cbb54b219f5cc7ec09d18d1bbruehl.de.

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