Bei der Suche nach der frühesten und ursprünglichsten Art musikalischer Betätigung wird man mit Sicherheit auf das Singen stoßen. Die Geschichte zeigt uns, dass zwar Völker ohne Musikinstrumente, nicht aber ohne Gesang bekannt sind. Im religiösen Bereich war der Gesang zudem lange Zeit die einzig legitime Form musikalischen Ausdrucks. 

Unser Unterricht

An der Kunst- und Musikschule wird den Schülerinnen und Schülern viel geboten: vom Pop-Gesang über Lieder bis zu Oper-Arien können die angehenden Sänger bei unseren DozentInnen und Vocal-Coaches alles zum Thema Gesang lernen.

Außerdem erhalten sie Gelegenheit, sich in Ensembles mit anderen Sängern und als Solisten bei Bigband-, Combo- Kammerkonzerten öffentlich zu präsentieren.

Weitere Möglichkeiten sind unsere Chöre, in denen Sie mitsingen und vielleicht auch als Solisten auftreten können.

Dozentinnen

Aikaterina Doxastaki, Gesang

Die griechische Sopranistin Aikaterina Doxastaki studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 2007 schloss sie ihr Studium bei Professorin Monica Pick-Hieronimi mit Konzertdiplom ab. Ihre Ausbildung ergänzte sie in Meisterkursen bei Olivera Mijakovic, Clessie Kelly, Michael Hampe, Julia Hamari und Cheryl Studer. Seit 2013 vervollkommt die Sopranistin ihre Kunst bei der Gesangslehrerin Lavinia Kepetzis aus Münster. In der Konzertsaison 2008/09 wurde sie festes Ensemblemitglied an der griechischen Nationaloper in Athen. Sie gab in der Operette „Oi apaxides ton Athinon“ die Titika. Ihre Partien umfassen zudem Stücke aus dem 15. bis 19. Jahrhundert, darunter die Dido, aus Purcells Dido und Aeneas, die Despina, aus Mozarts Così fan tutte sowie die Michaella aus Bizets Carmen. Heute lebt Aikaterina Doxastaki in Köln und unterrichtet Gesang an verschiedenen Musikschulen. Seit 2018 ist sie an der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl tätig. Sie tritt außerdem als freischaffende Künstlerin auf. Die Konzertsängerin konzentriert sich zunehmend auf Oratorien, Messen und Kammermusik. Ihr Konzertrepertoire erweiterte sie um Werke wie Pergolesis Stabat Mater, Bachs µagnificat und seine Matthäus-Passion, Mozarts Requiem sowie Faurés Requiem.

Dorothea Kares, Dozentin für Gesang

Die in Bonn geborene Sopranistin erhielt als Kind Klavier- und Querflötenunterricht und übernahm schon früh solistische Partien. In Berlin studierte sie zunächst Musikwissenschaft, später Gesang bei Prof. Richard Gsell (HdK). Studien bei KS Kurt Moll (Köln) und Prof. Nina Stano (Düsseldorf) rundeten die stimmliche Ausbildung ab. Sie absolvierte Meisterkurse bei Ruth Berghaus, James King, Carlo Bergonzi und Ingeborg Hallstein. Die Accademia Rossiniana führten die Sopranistin mehrfach nach Pesaro / Italien, bei der eine enge Zusammenarbeit mit Maestro Alberto Zedda entstand. Dorothea Kares debütierte bei den Siegfried-Wagner-Festspielen in Rudolstadt. Sie war an zahlreichen Wiederaufführungen unbekannter oder selten gespielter Opern beteiligt, zum Beispiel in Banadietrich (Siegfried Wagner), als Daphne in Daphne (J. Bontempi), Elmire in Erwin und Elmire (J. Freichert), Janthe in der Vampyr (H. A. Marschner). Sie war ebenfalls als Giuletta in „i Capuleti e i Montecchi“ von V. Bellini, Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“ (W. A. Mozart), als die erste Dame in „Die Zauberflöte“ (Mozart), Miss Wordsworth in „Albert Herring“ (B. Britten), als Rosalinde in „Die Fledermaus“ (J. Strauß-Sohn) und in vielen anderen Rollen zu hören. Konzertreisen brachten Dorothea Kares nach Nepal, Japan, Phillipinen, El Salvador, Guatemala und das europäische Ausland. Sie hat weitreichende Erfahrungen auch im Lied- und Oratorienfach. Sie übernahm Solopartien u.a. in Händels Messias, Haydens Schöpfung, Mozart-Messen (C-Moll, Krönung, Requiem), Rutter und de Haan, (Kölner Dom 2011). Auch neue Musik gehört zu ihrem Repertoire. So hat sie in Uraufführungen von Werken Toyoko Takamis, Willi Giefers und Polina Medyulyanovas (Bonn, Rilke Foundation Schweiz 2012) gewirkt. Nach einer Chorleiterausbildung gründete die Sopranistin 2017 den Frauenchor „DeChor“. Seit Ende 2018 leitet sie den MGV Eufonia Brühl 1984 e. V.. Seit 1994 arbeitet sie als Dozentin für Gesang, seit 2000 auch an der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl.

Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl

Liblarer Str. 12 - 14

50321 Brühl

Telefon:(02232) 5080-10/-16

Fax:(02232) 5080-20

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