Für Kinder liegt das empfohlene Anfangsalter zwischen sechs und zehn Jahren. Abweichungen sind natürlich möglich.

Musikalische Früherziehung und Grundausbildung bieten einen guten Einstieg in das Instrumentalspiel, sind aber nicht Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht.

Möglichst regelmäßiges Üben zu Hause, um die im Unterricht erlernten Inhalte zu vertiefen und die motorischen Fähigkeiten zu entwickeln, gehört natürlich auch dazu: Einsteiger sollten mit circa 10 bis 20 Minuten täglichem Üben beginnen. Interesse und Mitarbeit der Eltern hilft den Kindern, den langen Weg mit dem Instrument schneller zu meistern.

Welche Musik kann man auf dem Klavier spielen

Das Klavier ist ein Rhythmusinstrument, ein Harmonieinstrument und ein Melodieinstrument – also quasi ein ganzes Orchester unter zehn Fingern.

Es bietet von Klassik über Pop / Rock bis hin zum Jazz vielfältige Möglichkeiten, sich musikalisch auszudrücken, allein oder gemeinsam mit anderen: zum Beispiel vier- und mehrhändig an einem oder mehreren Klavieren, in der Kammermusik (zusammen mit einem oder mehreren Instrumenten) oder als Begleitung für Gesang.

Tasteninstrument - das Keyboard

Das Keyboard ist ein elektronisches Tasteninstrument, welches erst vor wenigen Jahrzehnten erfunden wurde. Wie alle elektronischen Geräte wird es ständig weiterentwickelt. Es hat seinen Platz hauptsächlich in der Pop-, Rock- und Jazzmusik und ist dort nicht wegzudenken.

Aufgrund seiner vielfältigen Klangmöglichkeiten ist es ein Multi-Instrument mit fast universellen Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Stilrichtungen und musikalischen Formationen (Band, Ensemble und die zeitgenössische sogenannte Neue Musik).

Die elektronische Klangerzeugung ermöglicht Klänge, die von nachgemachten Instrumenten bis hin zu völlig frei erfundenen Klängen und Effekten reichen. Außerdem bietet das Keyboard die Möglichkeit von vielfältigen, automatisch ausgeführten Begleitstimmen und Rhythmen.

Geschichte

Das Klavier, wie wir es heute kennen, hat der Italiener Bartolomeo Cristofori erfunden. Er lebte im 17. Jahrhundert am Hof in Florenz und entwickelte als erster 1709 die noch heute gebräuchliche Hammermechanik, die seitdem bis ins 19. Jahrhundert hinein immer weiter entwickelt wurde. Durch ihre Bauart konnte im Gegensatz zu den Vorläufern des Pianoforte die Intensität des Anschlages verändert werden, so dass leise und laute oder weiche und harte Töne erzeugt werden können. Dies ist auf dem Vorläufer des Klaviers, dem Cembalo, nicht möglich. Zu den Eigenschaften laut und leise sagt man in der Musikwelt auch „forte“ für laut und „piano“ für leise. Daher kommt die Bezeichnung Piano oder Pianoforte für das Klavier, da es laut und leise spielen kann.

Bei Klavieren oder Flügeln ist es wichtig, dass sie regelmäßig von einem Klavierstimmer gestimmt werden. So behalten sie weiter ihren schönen Klang.

Dozentinnen und Dozenten

Eleni Anastasiadou, Dozentin Klavier

Eleni Anastasiadou hat Klavier, Instrumentalpädagogik, Liedbegleitung sowie Kammermusik in Thessaloniki, Graz und Köln studiert. Die Pianistin war unter anderem Stipendiatin von „Live Music Now Köln e.V.“ und des Franz Schubert Instituts in Baden / Wien. Im November 2013 wurde sie beim Liedwettbewerb der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit einem Pianistenpreis ausgezeichnet. Sie ist unter anderem im Schumannhaus Bonn, im Funkhaus des WDR und in der Kölner Philharmonie aufgetreten. Eleni Anastasiadou ist als Klavierpädagogin tätig und hat einen Lehrauftrag fürKorrepetition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Thomas Anneser (ehemals Bunz), Dozent Klavier

Nach Abitur und Zivildienst besuchte er von 1986-88 die Berufsfachschule für Musik in Kronach / Oberfranken und legte dort die Prüfung zum Leiter in der Laienmusik ab (Chor und Orchester). Von 1988-92 studierte er am Leopold-Mozart-Konservatorium (Fachakademie für Musik) in Augsburg und schloss mit der staatlichen Musiklehrerprüfung (Klavier und Querflöte) ab. In den Jahren 1992 bis 2000 unterrichtete er privat und an verschiedenen Musikschulen in Franken. Im Jahr 2000 zog es ihn mit seiner Familie in die USA. Dort unterrichtete er an der Deutschen Schule in Washington, D.C., gründete und leitete dort eine Bigband und ein Schulorchester. Des Weiteren leitete er den Chor der deutsch-evangelischen Militärseelsorge (Auftritte an der deutschen Botschaft und in der "National Gallery of Arts") und gab Instrumentalunterricht an einer amerikanischen Motessori-Grundschule. An der Seneca-Ridge-Middle-School übernahm er das Bandcoaching und war Klavierbegleiter bei landesweiten (Virginia) Musikwettbewerben. 2005 zog es ihn und seine Familie wieder zurück nach Deutschland, wo er zunächst bis 2007 Dozent für Querflöte und Klavier an den Musikschulen Erbach und Munderkingen a.d. Donau war. Nach seinem Umzug in das Rheinland 2006 wurde er Dozent für Klavier und Querflöte an der Musikschule Bornheim, gründete und leitete dort die Bigband der Musikschule Bornheim. Seit 2007 ist Thomas Anneser Dozent an der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl, zunächst für Querflöte (Elternzeitvertretung), dann für Klavier. Wenig später übernahm er auch Kurse im Bereich Jekits.

Sofia Chamantne, Dozentin Klavier

Sofia Chamantne studierte zunächst Klavier am Eration-Konservatorium (Klasse Prof. Dr. A. Miroshnikov) und Musikwissenschaft an der Nationalen & Kapodistrias Universität in Athen und schloss beides mit dem Diplom ab. Es folgte ein instrumentalpädagogisches Studium an der Hochschule für Tanz und Musik Köln (Klasse Prof. J. A. Scherrer). Im Jahr 2005 gewann sie ihren ersten Preis (zweiter Platz) beim internationalen Klavierwettbewerb „Chrysi Mousa“ in Athen. Im Laufe der Zeit war sie Mitglied verschiedener Ensembles, mit denen sie Konzerte in Deutschland, Tschechien, Ungarn, Italien, Griechenland und in der Türkei gegeben hat. Seit 2015 arbeitet sie als Klavierlehrerin und Korrepetitorin an verschiedenen Musikschulen in Deutschland und ist seit 2018 an der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl tätig.

Michael Hänschke, Fachleitung Klavier & Drehtürmodell
Dozent Klavier

Michael Hänschke, 1969 in Moers geboren, erhielt im Alter von vier Jahren den ersten Klavierunterricht. Von 1990 bis 1995 studierte er Klavier bei Pavel Gililov an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er schloss sein Studium mit der künstlerischen Reifeprüfung ab. 1994 gewann er den 1. Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb „Palma d´oro“ in Finale Ligure / Italien. Als Kammermusiker konzertierte er in zahlreichen Ländern Europas und spielte Aufnahmen auf CD sowie für den Luxemburgischen und den Westdeutschen Rundfunk ein. 2012 wurde er zum Leiter der Musikschule Kürten berufen. Er ist seit 1992 als Dozent für Klavier an der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl tätig und leitet dort seit 2015 den Fachbereich Klavier.

Johannes Götz, Dozent Klavier

Johannes Götz, 1964 in Andernach geboren, absolvierte bereits mit 16 Jahren die Aufnahmeprüfung an der Kölner Musikhochschule und begann dort als Jungstudent bei Professor Tiny Witz seine pianistische Ausbildung. 1993 schloss er sein Studium an der Musikhochschule Düsseldorf mit der künstlerischen Reifeprüfung ab. Er ergänzte seine Studien durch Meisterkurse bei Bruno Canino in Mailand und Christian Ivaldi in Paris. Zahlreiche Klavier- und Kammermusik-Abende begleiten den Werdegang des Pianisten. Darüber hinaus tritt er als Dirigent diverser Chöre in Erscheinung. Seit 1989 ist er Dozent für Klavier an der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl.

Joachim Jezewski, Dozent Klavier

Joachim Jezewski, geboren 1962 in Kyllburg, zog 1964 nach Brühl, wo er seitdem wohnt. Mit zehn Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht, besuchte das Kölner Humboldt-Gymnasium und studierte anschließend Schulmusik, Philosophie, Theologie und Musikwissenschaft. 1983 gründet er das Ensemble für neue Musik "Antiphonae", und war in der Folge gefragter Klavierbegleiter und Moderator zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, Rundfunk-, Theater- sowie Fernsehproduktionen. Seit 1984 ist Joachim Jezewski ständiger Begleiter des MGV "Eufonia", mit dem er unter anderem China, Kanada und Namibia bereiste. Joachim Jezewski unterrichtet seit 1993 an der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl die Fächer Klavier und Keyboard.

Stergios Koutsonis, Dozent Klavier

Stergios Koutsonis studierte Klavier bei Professorin Vinia Tsopela an der Universität Makedonien / Thessaloniki und schloss mit dem Bachelor ab. Danach folgte das Konzertexamen bei Professorin Vinia Tsopela. Parallel dazu studierte er ebenfalls Musikpädagogik und Klavier-Didaktik. Zur Zeit studiert er Master in Klavier Solo bei Professor Fabio Bidini an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2013 arbeitet er als Klavierlehrer, zunächst in Griechenland, dann seit 2017 in Deutschland. Seit 2018 ist er Dozent an der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl.

Thomas Müller, Dozent Klavier
Dozent Harmonielehre und Gehörbildung

Thomas Müller studierte von 1979 bis 1984 an der Musikhochschule Köln Musik für Lehramt Sekundarstufe II und absolvierte 1985 das erste Staatsexamen Musik und Deutsch. Er unterrichtet seit 1980 an der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl die Fächer Klavier, Musiktheorie, Jazz-Harmonielehre und Gehörbildung. Er ist in Konzerten als Solist und Klavierbegleiter, u.a. im Jazz-Duo bzw. Trio, Combo und Bigband, tätig.

Sebastian Rodriguez, Dozent für Klavier

Der Konzertpianist Sebastian Rodriguez wurde in Buenos Aires geboren. Mit neun Jahren begann er dort eine klassische Ausbildung am Conservatorio de Musica Alberto Ginastera als Schüler von Rodolfo Caracciolo. Später erhielt er ein Stipendium des argentinischen Bundeskultusministeriums und zog mit 18 Jahren nach Deutschland. In Mainz absolvierte er seine pädagogische Ausbildung zum Diplom-Musiklehrer an der Johannes-Gutenberg-Universität. In Düsseldorf schloss er seine künstlerische Ausbildung mit dem Diplom in Musik und dem Konzertexamen ab. Er gibt Konzerte als Solist, Kammermusiker oder mit Orchester in Argentinien (Teatro Colon, Biblioteca Nacional, Villa Ocampo), USA (Palm Beach Atlantic Piano Festival), Italien (Festival Piossasco in Musica), Belgien (Musique a Braine l'Alleud), Frankreich, Spanien und Deutschland (Beethovenhalle).

Natalia Spehl, Dozentin Cembalo und Klavier

Natalia Spehl entdeckte zu Studienbeginn an der Musikakademie in Poznań das Cembalo und die Welt der Barockmusik für sich. Sie wechselte dann zu weiteren künstlerischen Studien nach Wrocław, London und Köln mit Abschluss Konzertexamen, um sich intensiv mit diesem Instrument zu beschäftigen. Natalia Spehl hat zahlreiche Konzerte und CD-Aufnahmen mit auf Alte Musik spezialisierten Ensembles (Capella Augustina, Cölner Barockorchester, Breslauer Barockorchester, Arte dei Suonatori) gemacht. Sie gilt in der Szene als Spezialistin für Solo- und Kammermusik auf dem Gebiet der Alten Musik.
Zur Zeit unterrichtet sie und begleitet an der Rheinischen Musikschule in Köln und Kunst und Musikschule der Stadt Brühl. Als Korrepetitorin arbeitet sie mit vielen Musikschulen, Kursen für Alte Musik und Wettbewerben (Deutsche Musikwettbewerb, Jugend Musiziert) zusammen.

Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl

Liblarer Str. 12 - 14

50321 Brühl

Telefon:(02232) 5080-10/-16

Fax:(02232) 5080-20

E-mail:kums@013dadbc22784931bb584acfeefc5ebcbruehl.de

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