Violoncello

Das Violoncello, auch Cello genannt, wurde erstmals vor ca. 400 Jahren gebaut und ist das Tenorinstrument in der Familie der Streichinstrumente.

Der Name Violoncello leitet sich aus dem Italienischen ab und bedeutet"kleine Violone". Violone war die Bezeichnung für den alten Kontrabass. Das Cello hat vier Saiten (c-g-d-a), die genau eine Oktave tiefer als die Saiten der Viola klingen. Sein Klang ist voluminös und tragfähig in seiner Basslage, sowie lyrisch, weich und mit schönem Schmelz in der Tenorlage.

Aufgrund seiner Größe wird es im Sitzen gespielt und der Spieler hält das Instrument zwischen seinen Beinen. Damit das Cello dabei einen festen Halt hat, befindet sich unten am Instrument ein Stachel, der in ein Cellobrett gestochen wird. Der Stachel wurde erst vor 200 Jahren erfunden. Davor musste man das Cello zwischen die Beine klemmen.

Das Violoncello ist sehr vielseitig einsetzbar, es trägt sowohl die Bassfunktion als auch den melodischen Gegenpart zu den Violinstimmen im Orchester, wie auch in der Kammermusik, und es wird auch als Soloinstrument gespielt. Im Jazz, Pop und Rockbereich hat sich das Cello in den letzten 40 Jahren fest etabliert.

Das Violoncello kann im ab sieben Jahre begonnen werden. Wir raten aber - unabhängig vom Alter - zu einer kostenfreien Probestunde.

Dozenten

Michael Denhoff, Dozent Violoncello
Dozent für Komposition
Dozent für Kammermusik

Michael Denhoff wurde 1955 in Ahaus geboren, lebt seit 1982 in Bonn. Musiker (Komponist, Cellist, Dirigent & Dozent für Kammermusik an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf) mit Neigung zur Malerei und Literatur – was Spuren in seiner Musik hinterlassen hat. Diese wird weltweit aufgeführt und ist auf zahlreichen CDs veröffentlicht. Initiator und künstlerischer Leiter der musik-literarischen Reihe WORTKLANGRAUM, die seit 2009 in Bonn stattfindet.

Anne Maier, Dozentin Violoncello und Kammermusik

Anne Maier studierte im Fach Violoncello am Mozarteum Salzburg und an den Musikhochschulen Detmold und Düsseldorf, und schloss mit dem Diplom in den Fachrichtungen Instrumentalpädagogik und künstlerischem Abschluss ab. Nach mehrjähriger Orchestertätigkeit in Granada, Münster und Köln bildete sie sich in den Bereichen Streicherklassenunterricht und Dirigieren weiter. Daran schloss sich eine Ausbildung in der Feldenkraismethode an. Sie ist seit 1999 Dozentin an den städtischen Musikschulen Remscheid, Brühl und Leverkusen. An der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl baute und leitete sie zwischen 2005 und 2015 die Streicherklassen, und hatte bis 2017 die Leitung des Kinderorchester Schneckenpost inne.

Ulrike Zavelberg, Dozentin Violoncello
Fachleitung Bereich Streicher

Ulrike Zavelberg, geboren 1964, studierte Violoncello an der Musikhochschule Aachen bei Kai Scheffler und an der Folkwang Hochschule Essen bei Prof. Yong Chang Cho und absolvierte die künstlerische Reifeprüfung sowie einen Abschluss in Instrumentalpädagogik.

Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl

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