Bespielbare und besitzbare Stadt Brühl

Die Stadt Brühl lädt zu einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung über ihr neues Projekt „bespielbare und besitzbare Stadt“ am 31. Januar um 19:00 Uhr in den Kapitelsaal im Rathaus Uhlstraße ein.

Die Straßen und der öffentliche Raum haben sich für Fußgänger langsam aber sicher verändert. Durch die Konzentration auf die reine Verkehrsfunktion leiden vor allem die Bedürfnisse von Kindern und älteren oder körperlich beeinträchtigten Menschen. Straßen waren aber schon immer auch Plätze der Kommunikation und des öffentlichen Lebens.

Wie man diese verlorengegangene Qualität zurückholt, zeigt das Konzept „Die bespielbare und besitzbare Stadt“ von Prof. Bernhard Meyer. Gemeinsam mit der Architektin Stefanie Zimmermann stellt er die Hintergründe und den Umsetzungsprozess für Brühl vor.

Hinter dem von Prof. Meyer entwickelten Konzept steckt die Idee, durch „definitionsoffene Objekte“ im öffentlichen Raum Wege interessant zu machen und Erholungs- und Kommunikationspunkte anzubieten. Ob die multifunktionalen Objekte dann z. B. zum Sitzen, Klettern oder Spielen dienen, entscheidet jeder für sich. Diese Aufwertung des öffentlichen Raumes bietet gleichzeitig Bewegungsanreize für Kinder, die oftmals viel zu viele ihrer Wege im elterlichen Auto zurücklegen. Körperlich beeinträchtigten und älteren Menschen erleichtern Ausruhmöglichkeiten am Wegesrand das Gehen. Das verhindert einen frühzeitigen Rückzug in die Immobilität und Isolation und hält fit.

Das Konzept wurde bereits in mehreren Orten erfolgreich umgesetzt, wie Bürgermeister Dieter Freytag betont. „Brühl ist aber die erste Stadt, in der die Konzepte bespielbare Stadt und die besitzbare Stadt gleichzeitig in einem Projekt umgesetzt werden. Damit“, so Bürgermeister Freytag weiter, „übernimmt Brühl erneut eine Vorreiterrolle bei der Verwirklichung innovativer Ideen im Verkehrsbereich.“

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