Älterwerden in Brühl

Älterwerden in Brühl

In der sogenannten dritten Lebensphase wird eine selbstbestimmte und selbstverantwortete Lebensgestaltung immer wichtiger. Die eigene Entscheidung über die Lebensform gehört dazu. Gleichwohl suchen und fordern Ältere ihren Platz im gesellschaftlichen und politischen Gestaltungsspielraum.

Ansprechpartnerinnen für alle Personen, die sich diesbezüglich auf den Weg machen, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Älterwerden in Brühl und Inklusion.

Ziel ist es, dass alle Brühlerinnen und Brühler ihre Lebenssituation im Alter, im Rahmen ihrer individuellen Lebensentwürfe und Bedürfnisse, selbstbestimmt gestalten können. Sie sollen entsprechend ihrer eigenen Wünsche die Möglichkeit haben, "sichtbar" am öffentlichen wie auch am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Hierfür braucht es einen präventiven, partizipativen und kooperativen Ansatz.

Konzept zum Älterwerden und dessen Umsetzung

Die Fachstelle "Älterwerden in Brühl" hat ein gesamtheitliches Konzept zum Älterwerden in Brühl erarbeitet. Hintergrund für die Erstellung eines kommunalen Konzeptes ist der demographische Wandel und die gesellschaftliche Entwicklung hin zu einer Gesellschaft des langen Lebens. 

Demographische und soziale Veränderungen führen insbesondere dazu, dass die Zahl der älteren Menschen insgesamt und auch ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung weiter zunimmt. Außerdem steigt die Zahl der Menschen im höheren Alter deutlich an.

Die Lebensphase Alter wird durch soziale Wandlungsprozesse immer vielfältiger. Die Gruppe der älteren Menschen ist nicht als homogen anzusehen, sondern es zeigen sich vielfältige Lebensstile und -entwürfe. Nicht selten umfasst die Lebensphase Alter 20 Jahre und mehr.

Auf kommunaler Ebene – in den Stadtteilen, Quartieren und Nachbarschaften – werden diese Veränderungen konkret sicht- und erfahrbar. Die Ermöglichung sozialer Teilhabe, die Sicherstellung einer guten Versorgung im Alter sowie bedarfs- und bedürfnisgerechter Wohnformen sind daher als wichtige Herausforderungen kommunaler Sozialpolitik anzusehen.

Ziele des Konzeptes

Durch die Entwicklung passgenauer Strukturen und Angebote soll zu einer Gestaltung des demographischen Wandels beigetragen und ein attraktives Lebens- und Wohnumfeld für ältere Menschen in Brühl geschaffen werden. Die Rahmenbedingungen vor Ort sollen weiterentwickelt werden, um zu einem selbstbestimmten und sozial eingebundenen Leben im Alter beizutragen. 

Ältere Menschen in Brühl sollen unterstützt und befähigt werden, ihre Lebenssituation entsprechend ihrer individuellen Lebensentwürfe und Bedürfnisse selbstbestimmt zu gestalten und am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

Angesichts der Vielfalt des Alter(n)s wird im Konzept daher eine Perspektive eingenommen, die über die Fragen der Pflege und Betreuung älterer Menschen hinausgeht. In einer Doppelperspektive sollen Strukturen für Menschen mit einem Hilfe- und Unterstützungsbedarf weiterentwickelt werden und gleichsam ein möglichst aktives und gesundes Alter(n) gefördert werden.

Handlungsfelder des Konzeptes

Das Konzept zeigt neben wichtigen Hintergrundinformationen zum Thema Älterwerden fünf zentrale Handlungsfelder auf:

  • Alter(n)sgerechte und teilhabefördernde Stadtentwicklung
  • Wohnen im Alter, auch bei Unterstützungs-, Hilfe- und Pflegebedarf
  • Hilfemix
  • Digitalisierung
  • Vernetzung

Die Handlungsfelder dienen als strategischer Rahmen für die Umsetzung von Maßnahmen und Projekten in Brühl.

Umsetzung des Konzeptes

Das Älterwerden ist als eine Querschnittsaufgabe anzusehen. Die Fachstelle "Älterwerden in Brühl" setzt sich für eine fachübergreifende Zusammenarbeit und ein vernetztes Handeln mit den lokalen Akteuren ein. In der gemeinsamen Umsetzung sollen die Rahmenbedingungen und Strukturen für eine alter(n)sgerechte und teilhabefördernde Entwicklung der Stadt Brühl geschaffen und weiterentwickelt werden.

Die zuständigen Mitarbeiterinnen informieren, beraten, koordinieren und vernetzen rund um das Thema Älterwerden in Brühl.

Download Konzept Älterwerden in Brühl

Ansprechpersonen



Frau Büttner
Hedwig-Gries-Straße 100
Container E - Zimmer E2
50321 Brühl
Tel.: 02232-79-4350
Fax: 02232-79-4580
aelterwerden@bruehl.de

Frau Buschan
Hedwig-Gries-Straße 100
Container E – Zimmer E10
50321 Brühl
Telefon: 02232 794360
Fax: 02232 794580
aelterwerden@bruehl.de

Frau Vietzen-Niggemeyer
Hedwig-Gries-Straße 100
Container E – Zimmer E3
50321 Brühl
Telefon: 02232 794361
Fax: 02232 794580
aelterwerden@bruehl.de

Kommunale Pflegeberatung

Die Kommunale Pflegeberatung bietet Unterstützung für ältere Menschen, Pflegebedürftige und deren Angehörige in allen Fragen rund um das Thema Pflege und Versorgung im Alter an. Ausgangspunkt der Beratung ist die tatsächliche Lebens- und Versorgungssituation. Im Rahmen der Beratung steht Unterstützung und begleitende Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung. Die Beratung ist unabhängig und kostenfrei.

Sie erhalten Beratung zu folgenden Themen:

  • Leistungen der Pflegeversicherung
  • Betreuung und Pflege zu Hause durch ambulante Dienste und teilstationäre Pflege (Kurzzeitpflege und Tagespflege)
  • Angebote der vollstationären Pflege (Seniorenzentren und Wohngemeinschaften mit Betreuungsleistungen)
  • Unterstützungsangebote im Alltag (Hausnotrufsysteme, Essen auf Rädern, Vermittlung von Seniorenbegleitung)
  • Selbsthilfegruppen
  • Hilfen für Angehörige
  • Präventive Angebote, wie Patiententestament, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht
  • Wohnberatung (Umbaumaßnahmen und Finanzierung etc.)
  • Beratungsstellen und weitere Unterstützungsdienste
  • Freizeitangebote für ältere Menschen
  • und vieles mehr

Ansprechperson

Frau Palmersheim
Hedwig-Gries-Straße 100
Container E - Zimmer E1
50321 Brühl
Telefon: 02232 794340
Fax: 02232 794580
aelterwerden@bruehl.de

Bitte vereinbaren Sie bei Interesse zu einem persönlichen Beratungsgespräch einen Termin.

Seniorenbegleitung

Die Stadt Brühl erhält regelmäßig Anfragen zur Unterstützung von älteren, alleinstehenden Brühler Bürgerinnen und Bürgern.

Dabei geht es um unterstützende Tätigkeiten für Seniorinnen und Senioren beispielsweise in den Bereichen Vorlesen, gemeinsame Spaziergänge, Museums- und Cafébesuche, allgemeine Freizeitgestaltung, aber auch Begleitung zu Behörden und Ärzten.

Die Tätigkeit sollte einmal pro Woche für mindestens zwei bis drei Stunden ausgeübt werden. Pflegerische und hauswirtschaftliche Kenntnisse sind nicht vorausgesetzt.

Unter dem Stichpunkt Seniorenbegleitung vermittelt die Stadt Brühl Personen, die der Begleitung bedürfen und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die „Zeit schenken“ möchten.

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer müssen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen, welches kostenfrei ausgestellt wird.

Die ehrenamtliche Tätigkeit als Seniorenbegleitung erfüllt nach Einsatzzeit von einem Jahr gegebenenfalls die Voraussetzungen zum Erhalt der Ehrenamtskarte.

Melden Sie sich, wenn Sie eine Begleitung wünschen oder in diesem Themenfeld ehrenamtlich tätig sein wollen.

Ansprechperson

Frau Palmersheim
Hedwig-Gries-Straße 100
Container E - Zimmer E1
50321 Brühl
Telefon: 02232 794340
Fax: 02232 794580
aelterwerden@bruehl.de

Vorsorge selbst bestimmen

Jeder Mensch kann in eine Lage geraten, in der seine Angelegenheiten nicht mehr selbstverantwortlich klären kann und deswegen auf Hilfe angewiesen ist. Dies kann eintreten bei Unfall, schwerer Krankheit, Nachlassen der geistigen Kräfte und anderen schicksalshaften Ereignissen.

Mithilfe der Dokumentationsmappe können frühzeitig die notwendigen Vorkehrungen selbstbestimmt getroffen werden. So können Sie und Ihre Angehörigen sicher sein, dass alles zu Regelnde nach Ihren Vorstellungen in die Wege geleitet wird, falls Sie selber dazu nicht mehr Lage sind.

Die Dokumentationsmappe erhalten Sie hier zum Download:

Vorsorge selbst bestimmen

Außerdem erhalten Sie die Dokumentationsmappe an folgenden Stellen:

  • Abteilung Seniorenarbeit und Behindertenbeauftragte, Hedwig-Gries-Straße 100, Rathaus C, Büro K1
  • Telefonzentale der Stadt Brühl, Rathaus A, Uhlstraße 3
  • Stadtbücherei, Carl-Schurz-Straße 24
  • SWB Kundencenter, Jahnshof 19

Ansprechperson

Frau Palmersheim
Hedwig-Gries-Straße 100
Container E - Zimmer E1
50321 Brühl
Telefon: 02232 794340
Fax: 02232 794580
aelterwerden@bruehl.de

Bitte geben Sie hier Ihren Text ein!

Psychosoziale Beratung der Alzheimer-Gesellschaft Aufwind Brühl e. V.

Anliegen der psychosozialen Beratung ist es, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen im Verlauf der Erkrankung und nach der Diagnosestellung Demenz zu unterstützen und zu begleiten. In einem vertraulichen Gespräch können Sie mit einer Psychologin oder einer erfahrenen Mitarbeiterin der Alzheimer-Gesellschaft Aufwind Brühl e. V. Ihre Anliegen besprechen.

In der Beratung können u. a. Fragen geklärt werden

  • zum Krankheitsbild der Demenz und zum Verlauf
  • zum Umgang und zur Kommunikation mit Erkrankten
  • zur Alltagsgestaltung
  • zu Möglichkeiten der Unterstützung im Alltag bei Fortschreiten der Demenzerkrankung (wie z. B. die Entlastungsangebote der Alzheimer-Gesellschaft AUFWIND Brühl e.V.)

Befinden Sie sich in einer schwierigen Lebenssituation, erhalten Sie dabei Begleitung und Unterstützung, um Ihre persönliche Situation zu klären, neue Perspektiven zu entwickeln und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Die Beratung kann über einen längeren Zeitraum kostenfrei in Anspruch genommen werden. Die persönlichen Gespräche unterliegen der Schweigepflicht.

Ansprechperson

Alzheimer-Gesellschaft AUFWIND Brühl e.V.
Liblarer Straße 10
50321 Brühl
Telefon: 02232 1502191
info@aufwind-bruehl.de
www.aufwind-bruehl.de

Bitte geben Sie hier Ihren Text ein!

Bitte vereinbaren Sie bei Interesse zu einem persönlichen Beratungsgespräch einen Termin.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie hier:

Serviceportale für Pflegebedürftige und Angehörige

Pflegedatenbank Rhein-Erft-Kreis

  • Diese Plattform bietet Ihnen alle Informationen rund um das Thema Pflege. Hier finden Sie Versorgungseinrichtungen, Ansprechpersonen und Informationsstellen innerhalb des Rhein-Erft-Kreises.

Pflegewegweiser NRW

  • Das Portal hilft bei der Suche nach passenden Beratungsstellen, haushaltsnahen Dienstleistungen oder nach Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe in NRW. Darüber hinaus finden Sie dort viele Informationen rund um das Thema Pflege. Der Pflegewegweiser NRW wird getragen durch die Verbraucherzentrale NRW e.V.

Heimfinder NRW

  • Bei der Suche nach einem Langzeit- oder Kurzzeitpflegeplatz kann der Heimfinder NRW Hilfestellung bieten. Als App und als Webversion besteht hier die Möglichkeit alle durch die Einrichtung gemeldeten freien Kapazitäten in NRW einzusehen.

Pflegefinder Rhein-Erft-Kreis 

  • Innerhalb des Rhein-Erft-Kreises kann die Pflegefinder-App genutzt werden. Hier sind aktuell 46 Seniorenhäuser angebunden und melden freie Kapazitäten im Bereich der Kurz- oder Langzeitpflege.

PfAD.uia – Unterstützung im Alltag NRW 

  • Der Angebotsfinder ermöglicht Ihnen, in ganz NRW Angebote zur Unterstützung im Alltag zu finden. Geben Sie die Postleitzahl oder den Ort an, in dem das Angebot erbracht werden soll. Mit einem Klick auf das Angebot erhalten Sie weiterführende Informationen wie beispielsweise eine Kurzbeschreibung oder die ausführlichen Kontaktdaten des Angebots.

Pflegelotse des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) 

  • Der Pflegelotse ist ein Angebot des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek). Sie finden dort Information z.B. über die Größe, die Kosten, die Ausstattung, besondere Versorgungsformen, die Lage sowie die Anschriften der Einrichtungen. Auch ein Vergleich ausgesuchter Einrichtungen ist möglich. Der Pflegelotse gibt Ihnen einen schnellen Überblick über das Angebot der Einrichtungen - er ersetzt jedoch in keinem Fall eine ausführliche Pflegeberatung durch die zuständige Pflegekasse.

Unfallkasse NRW: Internetportal für pflegende Angehörige

  • Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen hat in ihrem Internetauftritt ein spezielles Angebot für pflegende Angehörige eingerichtet. Die psychische und die körperliche Gesundheit der pflegenden Angehörigen steht dabei im Vordergrund. Hier finden pflegende Angehörige Informationen zur Organisation der häuslichen Pflege, zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für pflegende Angehörige, aber auch zu ihrer eigenen Gesunderhaltung.


Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.: Ratgeber für pflegende Angehörige 

  • Der Ratgeber beschreibt typische Herausforderungen, die sich aus dem Pflegealltag ergeben können, und zeigt Wege auf, wie ein gesunder Umgang mit den eigenen Kräften gelingen kann. Er ermutigt dazu, rechtzeitig Entlastung und Hilfen von außen in Anspruch zu nehmen und gibt eine Übersicht über konkrete Unterstützungsangebote.

Weiteres Informationsmaterial und Broschüren

Digital-Kompass

  • Die Website "Digital-Kompass" stellt kostenfreie Angebote für Ältere rund um Internet und anderen Medien bereit. Verschiedene Ratgeber begleiten ältere Menschen ins und im Netz.

Entlassmanagement aus dem Krankenhaus 

  • Sie oder Ihr Angehöriger haben/hat einige Zeit im Krankenhaus verbracht und werden/wird bald entlassen. Eine Krankenhausentlassung wirft viele Fragen auf. Vielleicht ist eine neue Lebenssituation entstanden, die beispielsweise Hilfe und Unterstützung im Alltag erfordert. Hier erhalten Sie weitere Informationen.

Unterstützung im Alltag für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen 

Pflegeleistungen zum Nachschlagen

  • Wer einen Angehörigen pflegt oder selbst Pflege benötigt, ist oft auf fremde Hilfe angewiesen. Die Leistungen aus der Pflegeversicherung sind dabei eine wichtige Unterstützung für die Betroffenen. Damit Sie einen genauen Überblick erhalten, was Sie in Anspruch nehmen können, sind in dieser Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit alle wichtigen Leistungen der Pflegversicherung kompakt zusammengefasst.

Zu Hause gut versorgt – Informationen und Tipps für ältere Menschen 

  • Die Hilfen, die es rund um das Haus und die Alltagsbewältigung gibt, nennt man zusammengefasst auch „haushaltsnahe Dienstleistungen“. Viele Dienstleistende erledigen nicht nur eine Aufgabe, sondern bieten ein breites Unterstützungsprogramm an. Diese Broschüre der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. bietet Ihnen einen Überblick über die Angebotsvielfalt in den Bereichen hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung, Mobilität, Beratung usw.

Demenz – Das Wichtigste. Ein kompakter Ratgeber für Angehörige und Profis.

  • Dieser Ratgeber der Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. vermittelt in kompakter Form die wichtigsten Informationen darüber, was "Demenz" und "Alzheimer-Krankheit" bedeuten. Er erklärt, was das Leben der Betroffenen und ihrer Familien erleichtern kann.

Justizministerium NRW

  • Das Justizministerium NRW, hat eine Vielzahl von Formularen auf seinem Portal hinterlegt. Sie können sich zu wichtigen Themen wie zum Beispiel, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und vielem mehr erkundigen. Vorsorgevollmacht zum Ausdrucken
  • Hier finden Sie Informationen und Downloads zum Thema Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Konto- und Depotvollmacht und vieles mehr

Weitere Formulare finden Sie beim Justizministerium NRW.

Stadt Brühl

Uhlstraße 3

50321 Brühl

telefon:02232 79-0

fax:02232 48051