Kultur in Brühl

Coronavirus

Aktuelle Informationen für Kulturschaffende, Vereine, Gruppen und Kultureinrichtungen 

Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen für das kulturelle Leben in Brühl

Das wichtige kulturelle Leben in unserer Kultur- und Erlebnisstadt Brühl ist erneut aufgrund der Covid-19-Pandemie mit Einschränkungen verbunden.

Hierzu hat das Land NRW die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) in der ab dem 29. Juni 2021 gültigen Fassung erlassen. Bitte beachten Sie unbedingt die gegenwärtig geltende Rechtsverordnung für das Land NRW. Der nachfolgende Link führt Sie zur jeweils geltenden Fassung:

Coronaschutzverordnung 

Weitere Informationen

Der Stadt Brühl und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist bewusst, dass durch die gegenwärtige Krisensituation und bedingt durch die notwendigerweise getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus neben den vielen ehrenamtlich wirkenden Bürgerinnen und Bürgern insbesondere die freiberuflichen Kunst- und Kulturschaffenden und freien Kultureinrichtungen ganz aktuell vor vielfach teils existentiellen Herausforderungen und Problemlagen stehen.

Die nachfolgende Zusammenstellung von gegenwärtig vom Bund und Land, wie von weiteren öffentlich-rechtlichen Einrichtungen aufgelegten Soforthilfe- und Förderprogrammen, wie auch Informationen soll in dieser ganz besonderen Situation eine erste Hilfestellung sein.
Die rechtliche Einordnung oder konkrete Aussagen zu den Hilfsmaßnahmen kann durch die Stadt Brühl nur allgemein und unter Ausschluss jeglicher Haftung erfolgen. Eine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität aller Angaben und Daten o.ä. kann nicht gegeben werden. Bitte beachten Sie dabei, dass diese Informationen immer wieder bei Bedarf aktualisiert werden. Bitte nutzen Sie für weiterführende Informationen auch die aufgeführten Links, für die die Stadt Brühl keine Verantwortung übernimmt.

Für Beratungen im Zusammenhang mit den Projektabwicklungen steht das Kulturamt der Stadt Brühl unter den bereits bekannten Rufnummern bzw. Ansprechpartnerinnen und -partnern jederzeit bereit.

Auszug: §13 Kultur der CoronaSchVO (Stand: 29.06.2021)

Beachten Sie bitte alle aktuellen Veränderungen!

§ 13 Kultur

(1) Die Zulässigkeit des Betriebs von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten, Bibliotheken und ähnlichen Einrichtungen (Kultureinrichtungen) sowie die Zulässigkeit von Konzerten und Aufführungen in und von Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten Einrichtungen (Kulturveranstaltungen) und von nicht berufsmäßigen musisch-kulturellen Angeboten richten sich nach den folgenden Vorschriften.

(2) In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 3 sind nur zulässig:

1. der Betrieb von Kultureinrichtungen mit vorheriger Terminbuchung, sichergestellter einfa-cher Rückverfolgbarkeit und Beachtung der sonstigen Regelungen der §§ 3 bis 6 und 8, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlos-senen Räumen eine Person pro zwanzig Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen darf und in Bibliotheken und Archiven keine Terminbuchung erforderlich ist,

2. Kulturveranstaltungen im Freien für bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauern mit Negativtestnachweis, sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit und Einhaltung des Mindestabstands, wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung mit je einem freien Sitz rechts und links und reihenweise versetzten freien Plätzen (Schachbrettmuster) und in Autokinos, Autotheatern und ähnlichen Einrichtungen ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Fahrzeugen ausreicht,

3. Kulturveranstaltungen in gut durchlüfteten Räumen oder Räumen mit einer der Raumgröße angepassten viruzid wirkenden Luftfilteranlage für bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauer mit Negativtestnachweis, sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit und Einhaltung des Mindestabstands, wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht,

4. der berufsmäßige Probenbetrieb sowie zur Berufsausübung zählende Konzerte und Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung in Fernsehen, Radio oder Internet unter Beachtung der arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben, 

5. der nicht berufsmäßige Probenbetrieb im Freien mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit,

6. der nicht berufsmäßige Probenbetrieb in geschlossenen Räumen mit bis zu 20 Personen mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit ohne Gesang und Blasinstrumente. Stehplätze an Stehtischen dürfen im Rahmen von Kulturveranstaltungen genutzt werden, wenn an ihnen nur Personen unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen nach § 4 Absatz 2 und 3 stehen. Für die Zulässigkeit gastronomischer Angebote im Zusammenhang mit Kultur-veranstaltungen oder in Kultureinrichtungen gelten zusätzlich die Regelungen des § 19.

(3) In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 2 sind zusätzlich zulässig:

1. der Betrieb von Kultureinrichtungen unter Beachtung der übrigen Maßgaben von Absatz 2 Nummer 1 auch ohne Terminbuchung,

2. Führungen in Kultureinrichtungen mit Gruppen von bis zu zehn Personen und einfacher Rückverfolgbarkeit,

3. Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen unter Beachtung der übrigen Maßgaben von Absatz 2 Nummer 3 auch für bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauer,

4. der nicht-berufsmäßige Probenbetrieb in geschlossenen Räumen unter Beachtung der übri-gen Maßgaben von Absatz 2 Nummer 6 auch mit Gesang und Blasinstrumenten in ständig durchlüfteten Räumen.

(4) In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 1 sind zusätzlich zulässig:

1. der Betrieb von Kultureinrichtungen unter Beachtung der übrigen Maßgaben von Absatz 2 Nummer 1 auch ohne Terminbuchung, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Be-sucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen eine Person pro zehn Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche erreichen darf und, wenn auch für das Land die Inzidenz-stufe 1 gilt, die Personenbegrenzung völlig entfällt,

2. Führungen in Kultureinrichtungen mit Gruppen von bis zu 20 Personen und einfacher Rückverfolgbarkeit,

3. Kulturveranstaltungen im Freien unter Beachtung der übrigen Maßgaben von Absatz 2 Nummer 2

a) auch ohne Negativtestnachweis, wenn nicht mehr als 200 Personen teilnehmen, oder

b) auch mit bis zu 1 000 Zuschauerinnen und Zuschauern,

c) mit mehr als 1 000 Zuschauerinnen und Zuschauern, höchstens aber einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität, mit einem durch die zuständige Behörde genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept,

4. Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen unter Beachtung der übrigen Maßgaben von Absatz 3 Nummer 3 auch für bis zu 1 000 Zuschauerinnen und Zuschauer,

5. der nicht-berufsmäßige Probenbetrieb im Freien auch ohne Negativtestnachweis sowie in geschlossenen Räumen unter Beachtung der übrigen Maßgaben von Absatz 2 Nummer 6

a) auch mit bis zu 50 Personen oder

b) auch mit Gesang und Blasinstrumenten in ständig durchlüfteten Räumen mit bis zu 30 Personen und bei besonders großen Räumen, wie zum Beispiel Kirchen und Konzertsä-len, ebenfalls mit bis zu 50 Personen,

6. wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, Kulturveranstaltungen unter den übrigen Voraussetzungen von Absatz 4 Nummer 3 beziehungsweise Nummer 4

a) auch mit bis zu 1 000 Zuschauerinnen und Zuschauern wahlweise ohne Mindestab-stände zwischen den Sitzplätzen oder ohne Negativtestnachweise oder

b) auch mit mehr als 1 000 Zuschauerinnen und Zuschauern mit Negativtestnachweis, wenn die Vorschriften zum Mindestabstand eingehalten werden, wobei bei festen Sitz-plätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht,

7. ab dem 27. August 2021 Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen mit bis zu 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern mit Negativtestnachweis und mit einem durch die zuständige Behörde genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept.

(5) Für Theater- und Tanzdarstellungen, bei denen die Darstellenden Mindestabstand und Maskenpflicht nicht einhalten können, sind unabhängig von der Inzidenzstufe besondere Hygienekonzepte zu erarbeiten und umzusetzen. Diese müssen neben dem Erfordernis eines Negativtestnachweises an jedem Aufführungstag vor allem die besondere Beachtung der allgemeinen Hygieneregelungen und die größtmögliche Umsetzung der Mindestabstände enthalten und sind der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.

Umgang mit Zuschüssen für kulturtragende Vereine durch das Kulturamt der Stadt Brühl

Für die zugewiesenen städtischen Zuschüsse der Stadt Brühl an den per Ratsbeschluss festgelegten Kreis der im Brühler Stadtgebiet beheimateten kulturtragenden Vereine und Institutionen gilt, dass die bislang ausgesprochenen Förderungen gemäß den "Richtlinien der Stadt Brühl zur Förderung der Kultur- und Brauchtumspflege" augenblicklich Bestand haben. Der Abruf dieser bereits den Vereinen bekannten und festgelegten Fördersummen kann jederzeit getätigt werden.

Weitere Informationen 

Zum jetzigen Zeitpunkt sind hier keine pauschalen Rückforderungen bei den geförderten Projekten, die aufgrund der Corona-Situation von einem Ausfall betroffen sind, geplant. Die Kulturschaffenden sind aufgefordert, alle Möglichkeiten, die im Sinne des Projektes eventuell gegeben sind, zu prüfen und zu nutzen: Von zeitlicher Verschiebung bis Verlagerung in den digitalen Raum, Konzeptänderungen und alternative Darstellungsformen, die den aktuellen Umständen angepasst sind.

Das Ziel ist dabei, dass die Brühler Vereine und Institutionen ihre Arbeit unter Einhaltung der gegenwärtig geltenden Einschränkungen fortsetzen sollen. Gerade in der jetzigen Krisenzeit muss finanzielle Planbarkeit für das kulturelle Leben vorhanden sein.

Grundsätzlich empfiehlt das Kulturamt der Stadt Brühl, Änderungen und/oder Ausfälle belastbar (möglichst mit Nachweisen) zu dokumentieren (Verschiebung? Ausfall? / finanzielle Konsequenzen? / Einnahmeausfälle? etc.). Diese Dokumentation sollte dann spätestens dem erforderlichen Verwendungsnachweis beigefügt werden.

Anhaltspunkte dafür, welche Informationen dabei nach Möglichkeit erfasst werden sollten, sind:

  • Künstlerin / Künstler oder Veranstalterin / Veranstalter 
  • Art der Veranstaltung / des Projekts / Ort, Datum / Zeitraum 
  • Was ist beeinträchtigt? Aufführung / Veranstaltung / Projektentwicklung bzw. Proben
  • Einnahmen: Förderungen / kommunal / regional-landesweit / bundesweit 
  • Eintritte / private Anteile / Sponsoring / Spenden
  • Eintritts- / Einnahmeausfälle 
  • Vereinbarte Honorare / Ausfallhonorare 
  • Auf eigene Veranlassung abgesagt / Wegen Reisebeschränkungen / Öffentliche Anordnung / (wenn ja, seit wann ...bis...) 
  • Bereits getätigte Ausgaben, die nicht rückvergütet wurden/werden / Ausgabenhöhe 
  • Wird der Termin wiederholt? / Zeitraum / ggf. Datum 
  • Bei Ausfall: Welche Alternativen wurden geprüft / ggf. in Betracht gezogen

Aktuelle Förderprogramme der NRW-Landesregierung 

"NEUSTART KULTUR"

Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt, um die Folgen der COVID-19 Pandemie abzumildern.
Der Kulturbereich ist in der Corona-Krise besonders betroffen. Deshalb wird ein Anschlussprogramm für das Rettungs- und Zukunftsprogramm „Neustart Kultur“ in Höhe von 1 weiteren Milliarde Euro aufgelegt.“

Weitere Informationen der Bundesregierung

"Heimat, Tradition und Brauchtum" 

Die Stadt Brühl weist auf das immer noch aktuelle Förderprogramm der NRW-Landesregierung hin! Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat ein Sonderprogramm "Heimat, Tradition und Brauchtum" zur Unterstützung von Vereinen und Verbänden während der Corona-Lage aufgelegt. Es wurde vom nordrhein-westfälischen Landtag am 30. April 2020 auf Antrag der Fraktionen von CDU und FDP mit breiter Mehrheit beschlossen. Gemeinnützige Vereine oder Organisationen, die im Sinne ihrer satzungsgemäßen Aktivitäten in den Bereichen Heimat, Tradition und Brauchtum zuzuordnen sind, sollen zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses beim Land Nordrhein-Westfalen einen Zuschuss beantragen können.
Da die Herausforderungen weiterhin bestehen, wurde die Laufzeit des Sonderprogramms bis 31. Juli 2021 verlängert.


Online-Antrag


Die Anträge werden bei den Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen bearbeitet.

Steuern

Die Stadt Brühl weist darauf hin, dass Unternehmen und Gewerbetreibende bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Folge der Corona-Pandemie verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Steuerabteilung der Stadt Brühl nutzen können.

Gewerbesteuerpflichtige Unternehmen und Gewerbetreibende können, wenn sich Gewinneinbrüche abzeichnen, ab sofort Anträge auf Senkung der Gewerbesteuervorauszahlungen stellen. Es ist sinnvoll, direkt eine Änderung des Grundlagenbescheides beim zuständigen Finanzamt herbeizuführen. Es wird empfohlen, Nachweise über die finanzielle Situation des Unternehmens selbstständig dem Antrag beizulegen, um eine schnelle Bearbeitung zu ermöglichen.

Bei Fragen wenden sich Gewerbetreibende daher bitte frühzeitig an das zuständige Finanzamt oder an die Steuerabteilung der Stadt Brühl unter 02232 793140 oder 02232 793051.Darüber hinaus verweist die Stadt Brühl darauf, dass bei den von der Stadt erhobenen Abgaben, soweit sie in Bezug zu dem Unternehmen stehen, hier insbesondere Gewerbesteuer, Grundsteuer und Vergnügungssteuer, die Möglichkeit besteht, einen Antrag auf Stundung von Steuerzahlungen zu stellen.

Wenn die Stundung der Vermeidung von Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Pandemie dient, können dabei auch die Stundungszinsen erlassen werden.Für die vom Finanzamt erhobenen Steuern, wie die Einkommens-, Körperschafts-, Umsatz-, Grunderwerbs- und Erbschaftssteuer, wenden sich Betroffene bitte unmittelbar an das dafür zuständige Finanzamt. 

Hilfen für Künstlerinnen und Künstler und Kreative von Bund und Land

Kulturrat NRW

Rainer Bode (ehem. Geschäftsführer der LAG Soziokultureller Zentren NRW) bietet einmal wöchentlich bei Fragestellungen rund um finanzielle Hilfeprogramme individuelle telefonische Beratungen für Kulturschaffende in NRW an. In Zusammenarbeit mit dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und dem Landesmusikrat NRW werden kostenfreie Online-Workshops zu den Corona-Hilfen von Bundes- und Landesregierung für freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Kultursparten durchgeführt.

Unterstützung Bundeshilfen, Förderprogramme und Empfehlungen 

Die Bundesregierung unternimmt in dieser Krise alles nur Mögliche, um Kultur- und Medienschaffende zu unterstützen und die Zukunft der Kultureinrichtungen zu sichern. Bereits beschlossene Hilfsgelder in Milliardenhöhe und weitere Fördermaßnahmen spannen ein Sicherheitsnetz. Es soll in dieser akuten Notlage diejenigen auffangen, denen infolge der Corona-Pandemie die Einnahmen wegbrechen.

Die aktuelle Vielzahl von zielgerichteten Förderleistungen ist in fortwährend aktualisierter Form unter dem nachfolgenden Link abrufbar. Hier finden Sie z. B. in zusammengefasster Form Informationen zu steuerlichen und finanziellen Hilfen, zur Künstlersozialversicherung, Ausfallhonoraren, Hilfsmaßnahmen für Kinos, Museen, Orchester und Ensembles wie auch zu bundesweiten Initiativen und EU-Hilfsangeboten.

Weitere Informationen 

Die sechs Bundeskulturfonds haben Informationen zu Fördergrundsätzen und Antragsmodalitäten auf ihren Internetseiten veröffentlicht. Sie fördern Projekte in den von ihnen vertretenen Kultursparten. Viele ihrer Förderungen richten sich unmittelbar an Künstlerinnen und Künstler. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Programmteilen finden Sie auf den Internetseiten des jeweiligen Bundeskulturfonds:

Das Kompetenzzentrum für Kunst und Kreativwirtschaft
des Bundes bietet auch in zusammengefasster Form zusätzliche Informationen zu Lebenshaltungskosten, Kinderbetreuungsmaßnahmen und Hilfsfonds für Kunstschaffende. Weitere Informationen 


Gutscheinlösung: Das "Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsrecht" ermöglicht es Veranstaltern von Musik-, Kultur-, Sport- oder sonstigen Freizeitveranstaltungen, Inhabern von Eintrittskarten anstelle einer Erstattung der Eintrittspreise einen Gutschein zu übergeben, wenn die Veranstaltung aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht stattfinden konnte oder kann. Voraussetzung ist, dass die Tickets vor dem 08.03.2020 erworben wurden. Das Gesetz wurde am 14.05. vom Deutschen Bundestag und am 15.05. vom Bundesrat beschlossen.
Weitere Informationen

Sonderfonds der Kunststiftung NRW: Die Kunststiftung NRW legt einen Sonderfonds in Höhe von 600.000 Euro auf, der Künstlerinnen und Künstler aller Sparten und mit Wohnsitz in NRW motivieren soll, sich gedanklich mit der Krisensituation auseinanderzusetzen - sie bietet auch zusätzlich einen kurzfristigen Support in dieser für viele Selbstständigen im Kulturbereich so schwierigen Zeit. Insgesamt 150 Arbeiten sollen gefördert werden.
Weitere Informationen und Bewerbung 

Finanzielle Soforthilfe 

Hinweis:

Falls Sie bereits Förderprogramme in Anspruch genommen haben und unsicher sein sollten, ob Ihnen die bereits überwiesenen Beträge zustehen sollten und wenn Sie eine Rückzahlung gegebenenfalls vornehmen müssten, finden Sie unter dem nachfolgenden Link Hinweise: www.gruenderlexikon.de

Zinssubventionierte Liquiditätsdarlehen

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern.

Die KfW wird dazu die folgenden bestehenden Kreditprogramme auf dem Weg der Bankdurchleitung sowie im Rahmen von Konsortialfinanzierungen nutzen, um dort die Zugangsbedingungen und Konditionen für Unternehmen zu verbessern. Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den Programmen der KfW nutzen möchten, können sich an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner wenden, die KfW-Kredite durchleiten.

Weitere Informationen

Entschädigung bei Verdienstausfall nach Infektionsschutzgesetz 

Nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten erhalten auch Selbstständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler einen Verdienstausfall ersetzt. Wer aufgrund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann eine Entschädigung beantragen.

Berechnungsgrundlage der Entschädigung ist der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid. Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung übernimmt das entschädigungspflichtige Land.

Weitere Informationen 

Hinweise und Hilfestellungen für Kunstschaffende und Unternehmen aus der Kreativwirtschaft

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GEMA

Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden. Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020.

Darüber hinaus werden bis auf weiteres nur absolut notwendige Schreiben (z.B. Antworten auf Kundenanfragen) an die Kunden der GEMA versendet. Bis diese Maßnahme vollends greifen wird, kann es etwas dauern. Daher wird um Verständnis gebeten. Die GEMA passt ihre Maßnahmen kontinuierlich an die sich verändernde Situation an. Für alle weiterführenden Fragen oder notwendigen Entscheidungen wird um Geduld gebeten.

Alternative Nutzung von Livestreams 

Die Empfehlungen der zuständigen Behörden führen dazu, dass geplante Veranstaltungen
verschoben oder abgesagt werden müssen. Alternativ bietet sich die Möglichkeit eines Livestreams. Aktuelle Informationen finden sie auf der Website der GEMA.

Weitere Informationen 

Tipps und Hinweise 

Infos für bildende Künstlerinnen und Künstler

Ein zusätzliches Informationsangebot für bildende Künstlerinnen und Künstler, die im Zuge der Covid-19-Krise Fragen zu ihrer arbeitsrechtlichen Situation haben, stellt das Landesbüro für Bildende Kunst (LaBK) zur Verfügung.

Weitere Informationen

Änderungsmeldungen bei der KSK

Künstlerinnen und Künstler, die in der KSK versichert sind, können eine Änderungsmitteilung darüber machen, dass sich ihr Jahreseinkommen ändern wird. Der Antrag sollte so schnell wie möglich gestellt werden, da sich Änderungen nicht rückwirkend, sondern nur für die Zukunft auswirken.

Das dafür erforderliche Formular

Weitere Hinweise zu Zahlungserleichterungen, die die KSK gewährt

Aussetzen und Herabsetzen von Steuerzahlungen

Bei entsprechender Antragstellung können laufende Vorauszahlungen zur Einkommenssteuer bzw. Körperschaftssteuer herab- oder ausgesetzt werden. Zudem können Säumniszuschläge erlassen sowie fällige Steuerzahlungen gestundet werden. Entsprechende Anträge müssen bei dem zuständigen Finanzamt gestellt werden.

Weitere Informationen

Hilfe von Arbeitsagentur und Jobcenter

Kulturunternehmen können Kurzarbeitergeld beantragen

Wie anderen Unternehmen in wirtschaftlichen Krisen stehen Kultureinrichtungen finanzielle Hilfen der öffentlichen Hand zu, z. B. Gelder für Kurzarbeit bei sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen.

Unternehmen mit mindestens einem Mitarbeiter bzw. einer Mitarbeiterin können Kurzarbeitergeld beantragen. Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn eine Firma ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schickt.

Den Arbeitgebern sollen außerdem die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet werden. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld beantragen, wenn mindestens 10 Prozent der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen ist. Die Maßnahme soll Unternehmen helfen, bei eingebrochenem Geschäft Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen zu halten. Kurzarbeitergeld gibt es jedoch nicht für geringfügig Beschäftigte.

Kulturbetriebe haben davon bisher selten Gebrauch gemacht, da der Verwaltungsaufwand groß erschien und die Betriebe sich nicht als Nutznießer der Maßnahmen sahen. Anlässlich der Corona-Krise hat die Bundesregierung hier kurzfristig Erleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitsgeld geschlossen.

Weitere Informationen

Arbeitslosengeld II

Selbstständige oder Freiberufler, die ihren Lebensunterhalt nicht beziehungsweise nicht mehr aus den Gewinnen der Geschäftstätigkeit bestreiten können, können einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II als ergänzende Leistung zum Lebensunterhalt haben. Wenn diese noch nie oder länger als sechs Monate kein Arbeitslosengeld II ("Hartz IV") bezogen haben, können Sie sich an das Jobcenter Rhein-Erft bzw. das Service Center SGV II wenden.

Jobcenter Rhein-Erft
Tel. 02232 9461591

Service Center SGV II (8-18 h)
Tel. 02234 93698-0
Mail  

Weitere Informationen

Grundversorgung

Bitte beachten Sie auch die Möglichkeiten, welche die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf die temporäre Zurückstellung von Zahlungen an Energiedienstleister und Telekommunikationsanbieter aufgeführt hat.

Weitere Informationen, Bedingungen und Antragsformulare

Ansprechpersonen

Steuerabteilung

Steuerabteilung der Stadt Brühl unter
02232 793140 oder
02232 793051

Corona-Hotline des Rhein-Erft-Kreises

Rhein-Erft-Kreis

02271 8312345

Montag bis Freitag: 8:00 bis 16:30 Uhr

Wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Hotline: 030 12002 -1031 / -1032

montags bis freitags 9 bis 17 Uhr

Fragen zu Krediten und Darlehen des Bundes

KfW
Hotline: 0800 539 9001

montags bis freitags 8 bis 18 Uhr


Kulturförderung in der Stadt Brühl

Kulturförderung in Brühl

Kultur in Brühl ist mehr als nur freiwillige Selbstverpflichtung der Kommune. Sie ist prägend für das Selbstverständnis der Stadt und wichtiger Beitrag zur Aufenthaltsqualität für Brühlerinnen und Brühler sowie zahllose Gäste aus dem Umland. Mehr


Heimatpflege & Brauchtum

Heimatpflege & Brauchtum

Die Stadt Brühl setzt sich für die Bewahrung, Pflege und Weitergabe von regional prägenden Traditionen an künftige Generationen ein. Sie ist  Ansprechpartnerin für kultur- und brauchtumstragende Vereine und unterstützt bei unterschiedlichen Fragestellungen. Mehr


Bildende Kunst

Bildende Kunst, Symbolfoto Max Ernst

Nicht erst seit der Geburt des weltberühmten Künstlers Max Ernst in Brühl genießen die Bildenden Künste einen hohen Stellenwert in unserer Stadt. Museen und Sammlungen, Galerien, Ateliers, die Kunst- und Musikschule, private Kunstschulen und renommierte Kunstpreise bereichern Brühl. Mehr


Kleinkunst, Musik & Literatur

Internationale Figurentheatertage

Mit weit über 1000 Veranstaltungen pro Jahr ist in Brühl immer etwas los. Ganz gleich ob Klassikkonzert in repräsentativer Kulisse oder KneipenKult, ob Stadtfest oder Trödelspaß, Kulturfestival oder Karnevals-Party – hier geht es zur Übersicht unserer Festivals und Kulturprogramme. Mehr


Mietbare Veranstaltungsorte

Galerie am Schloss - eine von mehreren Mietlocations in Brühl

SIe möchten einmal selbst auf den Brettern stehen,  die die Welt bedeuten? Sie feiern ein besonderes Fest und suchen dafür einen einzigartigen Veranstaltungsort? Bei der Stadt Brühl können Brühler Vereine, Privatpersonen, Firmen und Institutionen ausgewählte Räume mieten. Mehr


Stadtgeschichte

Stadtgeschichte erleben, unter andrem in der Pfarrkirche Sankt Margareta (c) AB

Nicht erst seit der Erhebung Brühls zur Stadt im Jahr 1285 können Sie dort spannende Geschichte(n) auf Schritt und Tritt erleben. Welche Institutionen die Vergangenheit Brühls lebendig halten, zeigen wir hier. Mehr


Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender der Stadt Brühl

Die ganze Fülle der Brühler Kulturangebote können Sie am Besten mit Blick in den städtischen Veranstaltungskalender erleben. Haben Sie eigene Angebote, die Sie gerne für den Kalender empfehlen möchten? Dann schauen Sie hier. Mehr


Landesförderprojekte

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Förderung von Kunst und Kultur steht im Mittelpunkt der Kulturpolitik des Landes. Zahlreiche Einrichtungen und Förderer sichern den Erhalt unseres kulturellen Erbes und sorgen mit dafür, dass Kunst und Kultur sich entfalten können. Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Fördertöpfe. Mehr

Stadt Brühl

Uhlstraße 3

50321 Brühl

telefon:02232 79-0

fax:02232 48051

Bundestagswahl 2021

Wie wähle ich?
- zwischen 8 und 18 Uhr im Wahllokal
- das richtige Wahllokal finden: auf der Wahlbenachrichtigung oder unter bruehl.de/btw21
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