Brühl auf einen Blick

Die Stadt Brühl (ca. 46.000 Einwohner) liegt im Süden des Rhein-Erft-Kreises am östlichen Rand des Vorgebirges, 12 km südlich von Köln und 15 km nordwestlich von Bonn im Deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen im Herzen Europas.

Stadtgeschichte

Die Kölner sind an allem schuld. Wenn die selbstbewussten Domstädter ihrem Erzbischof Siegfried von Westerburg im 13. Jahrhundert nicht so zugesetzt hätten, dass diesem nur die Flucht nach "broglio" blieb, wäre der Ort Brühl kaum 1285 zu seinem Stadtrecht gelangt.

Stadtgeschichte

Giebel mit Inschrift

Die Wasserburg und die Stadtmauer wären nicht entstanden und die vielen mittelalterlichen Töpferwerkstätten, die einst irdene Waren bis hin nach Skandinavien verkauften, hätte es ohne städtisches Handelsprivileg auch nicht gegeben.

Und wenn der bayerische Adlige Clemens August 1723 nicht zum Kurfürsten von Köln aufgestiegen wäre, dann gäbe es nicht jenes prunkvolle Duo aus Schloss Augustusburg und Falkenlust, das von der UNESCO in den Rang eines "Welterbes" erhoben wurde. Dort, wo gekrönte Staatsgäste wie die englische Queen einst eifrig Hände schüttelten, kann heute jeder den Klängen von Haydn, Mozart, Beethoven und anderer Komponisten lauschen.

Über 725 Jahre besitzt die Stadt bereits ihre Stadtrechte. Der gewachsene Stadtkern schließt sich an die Parkanlagen des Schlosses Augustusburg. Das Landschaftsbild ist zum Teil geprägt vom Braunkohleabbau; mit rekultivierten Waldflächen und Seen heute wichtiges Naherholungsgebiet.

Die beiden Schlösser, Augustusburg und Falkenlust als Weltkulturerbe, sowie der Freizeit- und Vergnügungspark Phantasialand bilden die größten touristischen Anziehungspunkte der Stadt.

Hoheitszeichen

Die Stadt Brühl führt ein Wappen, ein Siegel und eine Flagge. Eine Regelung dazu enthält § 2 der Hauptsatzung der Stadt Brühl.

Die Gemeinden haben nach § 14 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen das Recht, Wappen, Siegel und Flaggen zu führen. Die Verwendung dieser Hoheitszeichen unterliegt gesetzlichem Schutz.

Stadtwappen

Stadtwappen

Stadtwappen
Das Stadtwappen hat seinen Ursprung in dem seit 1318 nachgewiesenen Schöffensiegel und zeigt auf goldenem Grund über einem silbernen Schild mit dem Kölner Stiftskreuz den heiligen Petrus in blauem Mantel, in der rechten Hand zwei blaue Schlüssel, in der linken Hand ein rotes, silberbeschlagenes Evangelienbuch haltend, umgeben von sieben Schöffenköpfen.

Nutzung des Stadtwappens
Eine Nutzung des Stadtwappens durch Dritte ist nur in sehr eingeschränktem Maße möglich.

Das Stadtwappen darf von Dritten nur in einer Weise verwendet werden, die den nichtamtlichen Charakter erkennen lässt. Die Nutzung des Stadtwappens ist also möglich, solange bei der Verwendung nicht der Eindruck erweckt wird, es handele sich bei dem Dienst, Druckwerk, Medium (Internetseiten etc.) oder Produkt um eine offizielle (hoheitliche) Sache der Stadt Brühl. Es darf in dem jeweiligen Zusammenhang nicht der Anschein entstehen, dass die Verwendung in amtlicher Funktion erfolgt.

Ein Textzusatz "Stadt Brühl" ist nicht erlaubt. Der Name Brühl darf hinzugefügt werden.

Das Stadtwappen darf nicht missbräuchlich verwendet werden (z.B. im Zusammenhang mit Inhalten, die gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet sind, die dem Ansehen oder den Interessen der Stadt Brühl schaden oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden könnten).

Die kommerzielle Nutzung des Stadtwappens ist der Stadt Brühl unter Angabe des konkreten Verwendungszweckes vorab anzuzeigen.


Siegel und Flagge
Das Siegel zeigt das Wappenbild mit der Umschrift "Stadt Brühl".
Die Flagge hat die Farben Blau und Gold.


Stadtfarben
Die "Stadtfarben" blau/gold haben ihren Ursprung in den dominierenden Farben des Stadtwappens; Mantel und Schlüssel des heiligen Petrus leuchten blau auf goldenem Grund.

Ortsteile

Brühl gliedert sich neben der Kernstadt in verschiedene historisch gewachsene Ortsteile und neuere Siedlungsgebiete.


Brühl-Badorf (Eckdorf, Geildorf)

Auf dem Südosthang des Vorgebirges war im frühen Mittelalter bereits ein bedeutender Siedlungsplatz, denn hier wurde seit dem 7. Jh. Keramik hergestellt. Urkundlich wird Badorf erstmals 965 erwähnt.

Es war der Tafelhof der Abtei St. Pantaleon in Köln und musste im Monat April die Tafel des Klosters mit allem Notwendigen versorgen. Eine Urkunde von 1225 berichtet über den Weinanbau in Badorf. Als alter Ortskern ist der Bereich um den Abts- und Pfarrhof mit der Barockkapelle St. Anna noch heute deutlich erkennbar. Im 18. Jahrhundert wurden im nahen Wald die "Klüttengruben" betrieben. Die heutige Pfarrkirche St. Pantaleon, dem Dom des Vorgebirges, entstand 1895-97 nach Entwürfen von Regierungsbaumeister Krings aus Köln.

Brühl-Eckdorf
Auch hier wurde seit dem 7. Jahrhundert Keramik, die sog. "Badorfer Ware" hergestellt. Es wird zu Badorf gerechnet, weil es zu klein war, um ein eigenständiges Dorf zu bilden. Eckdorf wurde 1200 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Brühl-Geildorf
Brühl-Geildorf wird auch zu Badorf gerechnet. Urkundlich wird es zum ersten Mal 1217 erwähnt. Keimzelle war der Geildorfer Hof, auch Petershof genannt.

Brühl-Heide

Brühl-Heide liegt am Rande der Ville, 2,2 km westlich von Brühl. Im Jahre 1207 gründete hier Margaretha von Hersel ein Zisterzienserinnenkloster Maria in den Benden. Die Gebäude des Klosters wurden oft von Feuerbrünsten heimgesucht.

Nach einem Brand von 1503 blieb es bis 1589 Ruine. Der bestehende Klosterbau stammt nach einer Bauinschrift aus dem Jahre 1718. 1802 wurde nach der Säkularisierung des Klosters mehrere Bauteile einschl. der dem hl. Bernhard geweihte Kirche abgebrochen. Der erhaltene Flügel wurde Herrenhaus eines Gutes und erhielt 1883 den bestehenden Turm.

Unabhängig von der mittelalterlichen Klostergründung entwickelte sich das Dorf entlang der Ville- und Bergstraße.

In der Nähe lag der Rodderhof, hier gewann man bereits 1733 den "Brandtorff" und rund 15 Jahre später stellte man hier die "Klütten" her.

Brühl-Kierberg

Brühl-Kierberg erhielt den Namen mit der preußischen Katasteraufnahme. Urkunden benennen den Ort im Mittelalter Merreche, ein Tafelhof des Kölner Erzbischofs mit einer dörflichen Ansiedlung. Mit Verleihung der Stadtrechte 1285 für Brühl zogen sämtliche Merrecher in den Schutz der neuen Stadt, so dass Merreche zur Wüstung wurde, wobei der einzige Steinbau, die Kapelle auf dem Berg stehen blieb, was zur Namensgebung des heutigen Vorortes führte.

1696 wurde ein einschiffiger Backsteinbau mit Chor und Sakristei errichtet, der um 1900 abgebrochen wurde. Die Grundsteinlegung zu einer neuen Kirche erfolgte 1903. Erst die neue Kirche, der Braunkohlenbergbau und der Bau der Eifelstrecke mit Kaiserbahnhof formten seit Mitte des 19. Jahrhundert das Ortsbild des heutigen Stadtteils.

Brühl-Ost

Der Palmersdorfer Hof zählt zu den ältesten Siedlungen des Brühler Stadtbereiches. 929 wird beurkundet, dass Erzbischof Wikfried den Schwestern von St. Cäcilien zu Köln im Orte Palmersdorf einen Herrenhof geschenkt habe. Südlich des Bachs lag der Cäcilianerhof.

Brühl-Pingsdorf

Brühl-Pingsdorf liegt in einem östlichen, lößbedeckten Seitental der Ville, durch das der nach dem Ort benannte Bach den Schlossanlagen zufließt. Pingsdorf gehört zu den ältesten Siedlungen des Vorgebirges, seine Siedlungsgeschichte reicht in vorgeschichtlicher Zeit zurück. Seit der römischen Zeit diente die heutige Euskirchener Straße hauptsächlich dem Wirtschaftsverkehr.

Auch für den mittelalterlichen Tafelhof war diese Straßenverbindung wichtig gewesen. Seit dem 9. Jahrhundert wurde in Pingsdorf Töpferwaren hergestellt und die Straße diente zur Vermarktung der Keramik bis nach Norwegen. Die mittelalterliche dreischiffige Pfarrkirche musste wegen Baufälligkeit abgerissen werden und 1746 durch den jetzigen Saalbau von Gerhard Cadusch ersetzt.

Brühl-Schwadorf

Brühl-Schwadorf liegt an der südlichen Stadtgrenze Brühls am Fuß des Villehanges. Es hat am meisten einen geschlossenen, dörflichen Charakter bewahrt, da es von der industriellen Entwicklung Brühls und der Gewinnung der Braunkohle nicht berührt wurde.

Keimzelle des Ortes waren zwei Grundherrschaften, der Strauchshof und die Schallenburg des St. Severinstiftes in Köln und der Weiherhof des St. Kunibertstiftes aus Köln.

Die romanische Kirche, 1875 abgerissen, wurde zwischen 1167 und 1191 durch den Erzbischof Phillip von Heinsberg geweiht. Der Grundstein zur heutigen Kirche wurde im Jahre 1874 gelegt.

Brühl-Vochem

Vochem liegt am unteren Osthang der Ville im Vorgebirge und am Westrand der inneren Kölner Bucht. Der Weilerhof mit seinen Ländereien, ehemals Vochem zugehörig, bildet heute die Grenze zur Stadt Hürth im Norden. Südwestliche Nachbarorte sind die Ortsteile Brühl-Kierberg und Brühl-Heide, Vochem unmittelbar angrenzend liegt Brühl-Nord. Die Stadtmitte des Hauptorts Brühl liegt etwa zwei Kilometer entfernt.

Stadt aus verschiedenen Perspektiven

Max Ernst Museum

Max Ernst Museum

Vier Jahre lang dauerten die Umbaumaßnahmen durch die Kölner Architekten Thomas van den Valentyn und Seyed Mohammad Oreyzi. Die Wiederherstellung des denkmal- geschützten Gebäudes war dabei ein Leitgedanke, besuchte doch auch der junge Max Ernst diesen "Brühler Pavillon", ein Ausflugslokal, das 1844, also zeitgleich mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Köln-Bonn, als weitere Attraktion des Naherholungsgebiets Brühl errichtet wurde.
(Quelle:http://www.maxernstmuseum.lvr.de)

Schloss Augustusburg

Schloss Augustusburg

Seit 30 Jahren stehen die Schlösser Augustusburg und Falkenlust mit ihren Gärten und Parkanlagen als herausragende Schlösser in Deutschland für lebendige Zeugen einer glanzvollen Vergangenheit. Als Welterbe befinden sich die Schlösser unter dem Schutz der internationalen »Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit«.
Lassen Sie sich zurück versetzen in die Zeiten des 18. Jahrhunderts und genießen Sie ein besonderes Ziel für Ausflüge in Nordrhein-Westfalen. Bestaunen Sie Pracht und Schätze von Schloss Augustusburg, ziehen Sie sich zurück mit Clemens August auf sein Jagdschloss Falkenlust und wandeln Sie durch die blühende Garten- und Parkanlage des Schlossparks in Brühl.

(Quelle:http://www.schlossbruehl.de/Home)

Museum für Alltagsgeschichte

Museum für Alltagsgeschichte

Das Museum für Alltagsgeschichte wurde 1995 als Pendant zum kurfürstlichen Lustschloss Augustusburg gegründet, das den „ewigen Sonntag“ der Geschichte symbolisiert.
Diesen Sonntag genoss allerdings nur eine hauchdünne Oberschicht.
Die Brühler Bevölkerung durfte zwar die Steine für den Schlossbau herbeischleppen, hatte aber keinen Zutritt zu den endlosen Festivitäten.

(Quelle:http://www.bruehler-museumsinsel.de/museum-alltagsgeschichte-bruehl/)

Zugang Schlosspark "Kuckuckstor"

"Kuckuckstor"

Das "Kuckuckstor" ist der Zugang zum Brühler Schlosspark. Es liegt dirket neben dem Schloss Augustusburg.


Kirmes auf dem Belvedere-Parkplatz

Kirmes auf dem Belvedere-Parkplatz

Kirmes auf dem Belvedere-Parkplatz. Im Hintergrund ist das Schloss Augustusburg zu sehen.

Max Ernst Brunnen

Max Ernst Brunnen

Die Skulptur von Max Ernst "Deux Assistants" entstand 1967 und wurde noch während seiner Lebzeit 1976 gegossen. Mit seinen verschmitzten, wasserspeienden Phantasiegebilden zwischen Mensch und Frosch versucht der Künstler die sichtbare Welt zu überwinden und aus dem surrealen Bereich des Unbewussten neue, imaginäre Bilder zu schöpfen. Die Figur der "Deux assistants" ist die kleinere und verdoppelte Fassung des "Grand assistant".

Der Max Ernst Brunnen steht vor dem Rathaus in der Uhlstraße.

Blick auf den Markt

Blick auf den Markt

Dies ist der Blick auf den Markt. Die Außengastronomie dient Ihnen nicht nur in den Sommermonaten.

Musikschule Liblarer Str.

Musikschule

Die Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl bietet Kindern ab 6 Jahren Instrumental- und Gesangsunterricht an. Dabei erteilen ca. 80 Dozentinnen und Dozenten alle Orchester- und Jazzinstrumente, sowie Harfen-, Baglama- und Gesangsunterricht.

Rathaus im Steinweg

Rathaus Steinweg

Das Rathaus im Steinweg ist das ältere der beiden Rathäuser der Stadt Brühl.

Schloss Falkenlust

Schloss Falkenlust

Seit 30 Jahren stehen die Schlösser Augustusburg und Falkenlust mit ihren Gärten und Parkanlagen als herausragende Schlösser in Deutschland für lebendige Zeugen einer glanzvollen Vergangenheit. Als Welterbe befinden sich die Schlösser unter dem Schutz der internationalen »Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit«.
Lassen Sie sich zurück versetzen in die Zeiten des 18. Jahrhunderts und genießen Sie ein besonderes Ziel für Ausflüge in Nordrhein-Westfalen. Bestaunen Sie Pracht und Schätze von Schloss Augustusburg, ziehen Sie sich zurück mit Clemens August auf sein Jagdschloss Falkenlust und wandeln Sie durch die blühende Garten- und Parkanlage des Schlossparks in Brühl.

(Quelle:http://www.schlossbruehl.de/Home)

Geburtshaus Max Ernst

Geburtshaus Max Ernst

Am 2. April 1891 kam Max Ernst als drittes Kind von Philipp und Luise (geb. Kopp) in diesem Haus zur Welt.
Im Fantasie Labor können die verschiedenen Techniken, die Max Ernst entwickelt hat, kreativ erprobt werden. Verschiedene Workshops finden hier statt und vertiefen die Eindrücke aus der Sammlung und den Wechselausstellungen des Museums.
Das Geburtshaus von Max Ernst liegt in der Schlossstraße 21.

(Quelle: http://www.maxernstmuseum.lvr.de)

Brühler KeramikMuseum

Brühler KeramikMuseum

900 Jahre – vom 7. Jahrhundert bis 1530 – gab es im Brühler Raum Töpferwerkstätten. Ihre Erzeugnisse waren auf sämtlichen europäischen Märkten eine begehrte Handelsware.
Die ausgestellten Badorfer, Pingsdorfer und Brühler Gefäßkeramiken zählen zu den bedeutenden Kulturgütern des Rheinlandes.
Im 13. Jahrhundert vollzog sich im deutschsprachigen Raum der epochale Stilwandel von der Romanik zur Gotik. Für die rheinische Töpferkunst lässt sich dieser Wandel nirgendwo anders so anschaulich und reich belegen wie in der Töpferstadt Brühl.

(Quelle: http://www.bruehler-museumsinsel.de)

Bahnhof Brühl am Schloss

Bahnhof Brühl am Schloss

Vom Bahnhof Brühl am Schloss ist die Innenstadt einfach zu erreichen. Genauso liegt das Schloss Augustusburg nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt.

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