Inklusion

Gemeinsam verschieden sein

Inklusion bedeutet, dass jeder an unserer Gesellschaft teilnehmen kann und jeder etwas davon hat, wenn Inklusion weiter vorangebracht wird.

Wenn es weniger Treppen gibt, können Menschen mit Kinderwagen, ältere Menschen oder Personen mit Handicap viel besser am sozialen Leben teilnehmen.

Wenn alle Menschen selbstverständlich dabei sein können, werden Unterschiede zunehmend unwichtig. Egal wie alt jemand ist, welchen Geschlechts, ob mit oder ohne Handicap und unabhängig der Herkunft, durch Inklusion haben alle gleichermaßen die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Inklusion ist ein Menschenrecht

Inklusion ist in Deutschland ein gesellschaftliches und politisches Ziel. Daher steht seit 1994 in unserem Grundgesetz:

"Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." (Artikel 3, Grundgesetz)

Seit 2009 gilt in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention. 175 Staaten weltweit verpflichten sich in ihr, die Inklusion in ihren Gesellschaften weiter voranzutreiben und dabei vor allem drei Grundsätzen zu folgen.

  • Selbstbestimmung: Menschen mit Behinderung dürfen selbst entscheiden, wo sie wohnen oder welchen Beruf sie erlernen wollen.
  • Teilhabe: Sie haben das Recht, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
  • Gleichstellung: Menschen mit Behinderung sollen so leben können wie alle Menschen.

Erst wenn jeder Mensch akzeptiert wird, wie er ist, und die Abweichung vom Standard nicht mehr als Schwäche, sondern als potenzielle Stärke verstanden wird, können wir von Inklusion sprechen – von einer bunten Gesellschaft, in der wir verschieden sein dürfen. Und dass das sogar gut so ist.

Der Inklusionsscheck NRW

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Auch im Jahr 2021 fördert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit dem "Inklusionsscheck NRW" Maßnahmen zur Verbesserung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

Insgesamt werden dafür 600.000 Euro bereitgestellt. Vereine, Organisationen oder Initiativen können ab sofort eine Pauschalförderung von 2.000 Euro für ihre Aktionen in Nordrhein-Westfalen beantragen.

Der Inklusionsscheck NRW kann unkompliziert und barrierefrei online auf www.inklusionsscheck.nrw.de beantragt werden.

Notruf-App für alle – "nora" geht bundesweit an den Start

Ob Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste: Von nun an sind alle auch per App in Notsituationen erreichbar – "nora" macht es möglich. Die bundesweite Notruf-App ist unter Federführung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums entstanden und ist ab sofort in den App-Stores zum kostenlosen Download bereit. Gerade für unsere sprach- und hörbehinderten Mitmenschen ist dies eine richtig gute Nachricht.

Hier ist ein Video zur Vorstellung der Notruf-App zu finden.

Stadt Brühl

Uhlstraße 3

50321 Brühl

telefon:02232 79-0

fax:02232 48051

Absage aller städtischen Veranstaltungen

Alle städtischen Veranstaltungen werden bis auf Weiteres abgesagt. Das betrifft unter anderem von der Stadt veranstaltete Kultur-, Informations- und Bürgerveranstaltungen sowie städtische Veranstaltungen in Außenstellen der Stadt Brühl, beispielsweise die KulturGarage sowie der Workshop zur Erneuerung des Skateparks.

Veranstaltungen von Dritten sind aktuell nicht betroffen.

Infos und Kontaktmöglichkeiten gibts im Veranstaltungskalender. 

Ticketrückgabe für abgesagte Veranstaltungen.