Vorstellung des Konzeptes "bespielbare und besitzbare Stadt"

Als „Nahraumkonzept für die Langsamen“ – so überschrieb Prof. Bernhard Meyer sein Konzept zur „bespielbaren und besitzbaren Stadt“, das er gemeinsam mit seiner Tochter, der Architektin Stefanie Zimmermann am 31.01.2018 im gut besuchten Kapitelsaal des Rathauses der Öffentlichkeit vorstellte.

Anlass des Konzeptes ist, dass Straßen und öffentlicher Raum auch in Brühl, vor allem für die kleinen und älteren Fußgänger, an Qualität verloren haben. Es fehlt insbesondere an Kurzzeitsitzplätzen für Senioren und an „bespielbaren“ Punkten, die die Wege durch die Stadt für Kinder interessanter machen. Prof. Meyer hat daher ein Konzept entwickelt, wie man verlorengegangene Qualitäten zurückholt, die Wege für Jung und Alt wieder attraktiver macht und zugleich Orte der Begegnung schafft. Das Konzept wurde bereits in verschiedenen Städten erfolgreich umgesetzt und ist mehrfach preisgekrönt.

Im Rahmen der Umsetzung gilt es zunächst, die bevorzugten Wege beider Zielgruppen zu ermitteln, entlang derer dann entsprechende multifunktionale Objekte aufgestellt werden können. Gewöhnliche Bänke sind dabei eher die Ausnahme; häufiger geht es um Kurzzeitsitze zum Verschnaufen zwischendurch. Teilweise eignen sich die Objekte sowohl zum Sitzen wie auch zum Spielen. Prof. Meyer und Bürgermeister Freytag kündigten im Ausblick auf die nächsten Schritte für Ende Februar 2018 eine Schulwegkartierung an, bei der Grundschulkinder ihren Heimweg mit Kreidepfeilen auf dem Boden markieren. Erste Ergebnisse sollen noch vor den Sommerferien der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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