Rathaus Steinweg: So geht es weiter

Noch in diesem Jahr beginnen wie geplant die Abbrucharbeiten im Steinweg. Zur Vorbereitung und Räumung des Baufeldes „Neubau Rathaus Steinweg“ werden dort zurzeit die Versorgungsleitungen umgelegt. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich noch bis zum 22. Juni an. Der Fußgängerverkehr auf dem Steinweg wird halbseitig an dieser Baumaßnahme vorbei geführt.

Das Gesamtprojekt befindet sich nach Abschluss der Grundlagenermittlung nun in der Leistungsphase 2, der sogenannten Vorplanung. Hier werden verschiedene Ausführungsvarianten bewertet sowie die wesentlichen Vorgaben und Bedingungen von städtebaulichen, gestalterischen, funktionalen, technischen, wirtschaftlichen, ökologischen, bauphysikalischen, energiewirtschaftlichen, sozialen und öffentlich-rechtlichen Aspekten besprochen und geklärt. Zum Abschluss der Leistungsphase 2 wird dann auch ein Terminplan der Gesamtmaßnahme erstellt werden, der die wesentlichen Vorgänge des Planungs- und Bauablaufs beinhaltet.

Für die Teilentkernung des denkmalgeschätzten Teils und den Abriss des Anbaus ist im derzeit laufenden Ausschreibungsverfahren bereits ein zeitlicher Ablauf vorgesehen. So findet ab Ende Juli zunächst die Teilentkernung des denkmalgeschützten Altbaus statt. Mitte August sollen dann die Rückbau-, Abbruch- und Demontagearbeiten des 60er Jahre Anbaus beginnen.

Der Abriss des Anbaus ist in zwei Stufen vorgesehen. In der ersten Stufe werden die Obergeschosse und das Erdgeschoss abgetragen. Mit dem Material wird der Keller verfüllt. Ein Spezialtiefbaufahrzeug wird dann über den verfüllten Keller fahren, damit der Steinweg nicht genutzt werden muss. Mit diesem Spezialfahrzeug werden Bohrpfähle gesetzt. Nach dem Setzen der Bohrpfähle wird dann zunächst das Erdreich an den Stellen abgetragen, an denen bisher noch kein Gebäude stand und der Keller bis auf die Unterkante Kellerboden abgerissen. Dieser Teil der Arbeiten ist wegen der Weihnachtsmarktunterbrechung für Anfang 2019 vorgesehen.

In einer zweiten Phase wird dann das Erdreich für die gesamte Baugrube ausgehoben. Diese Arbeiten werden archäologisch begleitet. Parallel finden im Rahmen des Aushubs Kampfmittelsondierungen statt.

Weder die Margaretenkirmes noch der Weihnachtsmarkt werden durch die Arbeiten beeinträchtigt. Diese Pausen sind eingeplant und die Termine entsprechend in den Ausschreibungen vorgegeben. Die Abbrucharbeiten sollen im März 2019 abgeschlossen sein. Sollte es aufgrund von Unwägbarkeiten zu Verzögerungen kommen, wird dies den Beginn der Rohbauarbeiten nicht gefährden, da mit den Arbeiten bereits frühzeitig begonnen wurde und ein zeitlicher Puffer eingeplant ist.

So ist im aktuellen Zeitplan der Beginn der eigentlichen, ca. 18 Monate dauernden Bauphase nach wie vor für September 2019 vorgesehen.

Zunächst schließt sich nach Abschluss der jetzigen Leistungsphase 2 Ende Juni die sogenannte Entwurfsphase an, in der eine weitergehende Vertiefung stattfindet. In dieser dritten Leistungsphase erfolgt z.B. eine koordinierende Planung unter Berücksichtigung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter sowie die Abstimmung mit den zu beteiligenden Stellen und Behörden. Erst in dieser Phase wird eine erste Kostenberechnung erstellt, die immer noch Abweichungen von plus/minus 10 bis 20% enthalten kann. Aus dieser Kostenberechnung ergibt sich auch das Planungshonorar. Erhebliche Abweichungen werden sich dann nur noch aus weiteren Planungsaufträgen oder Änderungswünschen des Auftraggebers ergeben. Fehleinschätzungen der Planer zu Mengen und Konstruktion im Rahmen der Kostenberechnung führen nicht zu einer Honorarerhöhung.

Der Planungsstand zum Ende der Leistungsphase 2 wird in der öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses am 25.Juni 2018 der Politik vorgestellt. Die Sitzung ist öffentlich und daher auch für Interessierte zugänglich. Zeitpunkt, Tagesordnung und Sitzungsort werden noch bekannt gegeben.

Alle Informationen rund um das Projekt „Rathausneubau“ sind auch auf der städtischen Homepage hinterlegt. Dort wird demnächst auch eine Kontaktadresse eingerichtet, in der sich interessierte Bürgerinnen und Bürger für den Bezug eines Newsletters anmelden und so regelmäßig mit aktuellen Informationen rund um den Rathausneubau versorgt werden können. Fragen beantwortet die städtische Pressestelle unter dialog@bruehl.de, Tel. 02232/79-2440.

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