Rathaus Steinweg: Entkernung und Abriss beginnen

Nachdem die Versorgungsleitungen im Juni bereits umgelegt wurden, beginnen Ende Juli nun wie geplant die ersten Arbeiten am Rathaus selbst. Zunächst werden zur Sicherung der Baustelle ab Montag, 30. Juli, Bauzäune errichtet. Anschließend beginnen in beiden Gebäudeteilen die Entkernungsarbeiten. Während der denkmalgeschützte Altbau erhalten bleibt, beginnt der Rückbau des 64er-Jahre Anbaus ab Mitte August 2018. Der Abriss des Anbaus ist in zwei Stufen vorgesehen.

In der ersten Stufe werden die Obergeschosse und das Erdgeschoss abgetragen. Mit dem Material wird der Keller verfüllt. Ein Spezialtiefbaufahrzeug wird dann über den verfüllten Keller fahren, damit der Steinweg nicht genutzt werden muss. Mit diesem Spezialfahrzeug werden Bohrpfähle zur Sicherung der Baugrube gesetzt. Bis zum 22. November 2018 soll die Bohrpfahlwand fertig gestellt sein.

Auf dem Janshof, der bereits gesperrt ist und als Lager- und Abstellfläche für Baumaterial und –maschinen dienen soll, finden im gleichen Zeitraum Tiefbauarbeiten zur Umsetzung der Trafostation statt.

Der zweite Teil der Abbrucharbeiten startet wegen der Weihnachtsmarktunterbrechung erst Anfang des Jahres 2019. Dann wird zunächst das Erdreich an den Stellen abgetragen, an denen bisher noch kein Gebäude stand und der Keller bis auf die Unterkante Kellerboden abgerissen. Anschließend wird dann das Erdreich für die gesamte Baugrube ausgehoben.

Die Abbrucharbeiten mit Erstellung der Baugrube sollen im März 2019 abgeschlossen sein. Sollte es aufgrund von Unwägbarkeiten zu Verzögerungen kommen, wird dies den Beginn der Rohbauarbeiten nicht gefährden, da ein zeitlicher Puffer eingeplant ist.

Die Verkehrsführung wird während den gesamten Abbruch- und Bauarbeiten unverändert aufrecht erhalten. Der Baustellenverkehr erfolgt über Pingsdorfer Straße, Stern, Uhlstraße und Janshof. Um LKW-Staus und eine permanente Belastung insbesondere der Uhlstraße zu verhindern, wird für die Baustellenfahrzeuge eine Wartezone in der Pingsdorfer Straße stadteinwärts rechts vor der Tankstelle eingerichtet. Die LKW´s fahren von dort aus auf Abruf in die Innenstadt.

Der Janshof bleibt als öffentlicher Parkplatz gesperrt. Stellplätze für Bewohner, körperlich beeinträchtigte Personen, Taxen und Kunden werden allerdings weiterhin zur Verfügung stehen. Die Durchfahrt zur Hospitalstraße ist von Süden über Janshof und Steinweg nicht mehr möglich. Die Hospitalstraße ist nur noch von Norden her über den Heinrich-Fetten-Platz anfahrbar. Auf diesem Weg erfolgt auch der Anlieferverkehr.

Während die Arbeiten vor Ort beginnen, läuft im Hintergrund die stufenweise planerische Vorbereitung des Neubaus und der Sanierung des Altbaus weiter. Nachdem mit der Grundlagenplanung und der Vorplanung die Leistungsphasen eins und zwei des Gesamtprojektes bereits im vorgesehenen Zeitraum abgeschlossen werden konnten, befindet sich das Projekt nun in der Leistungsphase drei, der sogenannten Entwurfsplanung. In dieser dritten Leistungsphase erfolgt die koordinierende Planung unter Berücksichtigung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter sowie die Abstimmung mit den zu beteiligenden Stellen und Behörden.

An diese, voraussichtlich bis Ende Oktober 2018 dauernden Phase schließen sich dann die Genehmigungsplanung und die Ausführungsplanung an. Den Abschluss bildet die ca. 18 Monate dauernde, eigentliche Bauphase, deren Beginn für September 2019 vorgesehen ist.

Alle Informationen rund um das Projekt „Rathausneubau“ sind auf der städtischen Homepage hinterlegt. Wer darüber hinaus Interesse am Bezug eines Newsletters zum Thema „Neubau Rathaus Steinweg“ hat, wendet sich bitte an die städtische Pressestelle unter dialog@bruehl.de. Hier und unter Tel. 02232/79-2440 werden alle Fragen rund um den Rathausneubau entgegen genommen und nach Absprache mit den am Bau beteiligten Fachleuten beantwortet.

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