Präsentation erster Ergebnisse des Projektes „Bespielbare und besitzbare Stadt Brühl“

Nachdem Prof. Bernhard Meyer im Januar gemeinsam mit seiner Tochter, der Architektin Stefanie Zimmermann, der Öffentlichkeit sein Projekt „Bespielbare und besitzbare Stadt Brühl“ vorgestellt hatte, präsentierten die beiden nun im Kapitelsaal des Rathauses die ersten Ergebnisse des von der Stadt beauftragten Projektes.
In den letzten Monaten waren mit intensiver Beteiligung von Kindern, Kitas, Grundschulen und Senioreneinrichtungen die bevorzugten Fußwege von Kindern und Senioren ermittelt worden, an denen sowohl mehr Kurzzeitsitzplätze mit „seniorenfreundlicher“ Sitzhöhe, als auch „bespielbare“ Objekte für Kinder aufgestellt werden sollen. So soll für Menschen mit körperlichen Einschränkungen durch mehr Ausruhmöglichkeiten der fußläufige Aktionsradius vergrößert werden. Für die Jüngsten sollen insbesondere die ansonsten oft langweiligen Schulwege wieder interessanter gemacht werden, nicht zuletzt auch um dem täglichen „Elterntaxichaos“ vor den Schultoren entgegenzuwirken. Vorgestellt wurden auch die vorgesehenen Spiel- und Sitzobjekte, die teilweise multifunktional sowohl zum „Bespielen“, als auch zum Sitzen geeignet sind.
In den nächsten Wochen prüft die Stadtverwaltung vor Ort die vorgesehenen Standorte hinsichtlich ihrer technischen und rechtlichen Umsetzbarkeit und legt die exakten Montagepunkte fest. Die Konzepte „Bespielbare Stadt“ und „Besitzbare Stadt“ wurden bereits in verschiedenen Orten erfolgreich umgesetzt und sind mehrfach preisgekrönt. Brühl wird jedoch deutschlandweit die erste Stadt sein, in der beide Projekte gleichzeitig umgesetzt werden, was erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht.

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