Informationsveranstaltung Rathausneubau - Geschäftsleute treffen sich mit Vertretern der Stadt im Café Duett

Informationsveranstaltung Rathausneubau - Geschäftsleute treffen sich mit Vertretern der Stadt im Café Duett

Die zweite Informationsveranstaltung für die rund um das Brühler Rathaus ansässigen Einzelhändler fand kürzlich vor Ort statt. Das in unmittelbarer Nachbarschaft zur künftigen Baustelle gelegene Café Duett hatte dazu nach Geschäftsschluss seine Räumlichkeiten angeboten.

Bürgermeister Dieter Freytag, Georg Hilger und Marcus Hollmann vom Gebäudemanagement sowie Michael Schulz, Fachbereichsleiter Tiefbau und Infrastruktur, erläuterten den rund 20 Anwesenden die grobe Planung des neuen Rathausgebäudes sowie den Zeitplan für die Baumaßnahme, insbesondere für die in Kürze beginnenden Abbrucharbeiten.

Anhand einer Power-Point-Präsentation erläuterten sie die geplante Unterbringung der neuen Servicestelle von Stadtwerken und Gebausie im neuen Rathaus sowie der städtischen Bücherei, die von der Carl-Schurz-Straße in den Steinweg zieht.

Das Gebäude wird mit zukunftssicherer und nachhaltiger, aber dennoch maßvoller Technik ausgestattet, um die Wartungs- und Reparaturkosten so gering wie möglich zu halten. Zudem wird ein modernes Blockkraftheizwerk eingebaut. Hier laufen zurzeit noch Prüfungen, ob daran auch das Rathaus A angeschlossen werden kann.

Der Abriss des Anbaus erfolgt in zwei Schritten, wobei die ersten Entkernungsarbeiten im Inneren bereits begonnen haben.
Im ersten Schritt werden die Obergeschosse und das Erdgeschoss abgetragen und der Keller mit dem dabei anfallenden Material verfüllt, damit das schwere Bohrgerät für die Erstellung der Baugrubenabsicherung einen standsicheren Aufstellungsort im Bereich des ursprünglichen und zurückgebauten Gebäudes hat. Diese Arbeiten sollen ca. Mitte Oktober abgeschlossen sein. Dafür sind bereits jetzt Durchgangs-Container am Steinweg sowie auf dem Janshof aufgestellt worden, damit die Fußgänger vor eventuell herabfallenden Schutt geschützt sind. Die Container werden nach den Abbrucharbeiten voraussichtlich Mitte Oktober durch einen Bauzaun ersetzt.

Anschließend wird mit einem Spezialfahrzeug eine Bohrpfahlwand errichtet. Für dieses System hat man sich entschieden, um die Erschütterungen so gering wie möglich zu halten. Diese Arbeiten sollen bis Ende Januar 2019 fertiggestellt werden, wobei in der zeitlichen Abwicklung der Maßnahme eine Unterbrechung der Bauarbeiten während des Weihnachtsmarktes und in der Jahresübergangszeit berücksichtigt wird.

Zwischenzeitlich erfolgt im September der Einbau einer neuen Trafostation unter dem Janshof. Dieser Einbau wird eine logistische Meisterleistung.
Das 50 Tonnen schwere Bauteil wird von Karlsruhe aus auf Umwegen und nur nachts per Schwertransport nach Brühl gebracht. In den frühen Morgenstunden wird dieses auf der Uhlstraße ankommen und von dort aus auf einen Selbstlader geladen, der die Trafostadion in die bereits ausgehobene Grube auf dem Janshof setzt.
Die Inbetriebnahme des neuen Trafos erfolgt durch die Stadtwerke. Mit einem Stromausfall oder anderen Störungen wird nicht gerechnet.

Ab Februar 2019 beginnt der zweite Teil der Abriss- und Erdarbeiten mit der Abtragung des Kellergeschosses und dem Aushub der kompletten Baugrube. Hierbei wird der meiste Bauschutt und Erdaushub anfallen, so dass der LKW-Verkehr in diesem Zeitraum stärker sein wird. Diese Arbeiten sollen bis Ende April 2019 abgeschlossen werden.

Um die verkehrliche Belastung der Innenstadt aber so gering wie möglich zu halten, werden auf der Pingsdorfer Straße Wartezonen eingerichtet. Von dort aus starten die LKW´s auf Abruf erst dann, wenn ein mit Schutt vollgeladenes Fahrzeug die Innenstadt wieder verlässt.
Die sonstige Verkehrsführung wird während den gesamten Arbeiten unverändert bleiben.

Damit während den Abrissarbeiten keine allzu großen Staubbelastungen entstehen, finden die Abbrucharbeiten unter ständigem Wassereinsatz statt.

Im Anschluss an die Vorträge beantworteten die städtischen Fachleute die Fragen der Anwesenden und hatten Verständnis für die Sorgen der Geschäftsleute. Es wurde nochmals versichert, dass alles getan werde, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Bürgermeister Freytag stellte besonders heraus, dass ihm die Information und Einbeziehung der Betroffenen wichtig ist. Aus diesem Grunde habe er die heutige Informationsveranstaltung angeboten. Eine zweite, große Einwohnerversammlung ist ebenfalls noch in diesem Jahr geplant.

Neben der umfassenden Information über die städtische Website bietet die Wirtschaftsförderung mit einem „Newsletter Rathausneubau“ einen zusätzlichen Service an. Dieser kann kostenfrei abonniert werden und berichtet regelmäßig über den aktuellen Baufortschritt. Fragen können aber auch direkt per Mail an wirtschaftsfoerderung@7eb847b10d714655836e460d965c3e22bruehl.de oder telefonisch unter 79-2440 an die Stadt gerichtet werden.

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