Digitalisierung Innenstadt - Start des Projektes der städtischen Wirtschaftsförderung für 2019 geplant

Seit Sommer 2017 beschäftigt sich die Wirtschaftsförderung der Stadt Brühl mit dem Thema, wie sich im Zeitalter des zunehmenden Interneteinkaufs die Vielfalt und das Angebot des stationären Einzelhandel besser präsentieren lässt und wie - zusammen mit der Bewerbung der Attraktivität der Brühler Innenstadt - erreicht werden kann, den Besucher- und Kundenstrom in die Stadt aufrecht zu erhalten oder sogar zu verstärken.

Um dieses Ziel zu erreichen, hatte man sich mit der IHK Köln, dem Handelsverband NRW Aachen/Düren/Köln und der WEPAG Verbündete gesucht, um unter der fachlichen Begleitung der Europäischen Fachhochschule das Gemeinschaftsprojekt zu initiieren. Eine nicht leichte Aufgabe, gilt es doch in erster Linie, die betroffenen Geschäftsleute zu überzeugen und mit ins Boot zu holen.

Nach einer regen Beteiligung an einer von Studenten der EUFH durchgeführten Umfrage stießen die angebotenen Workshops und Informationsveranstaltungen zunächst nicht auf den erhofften Zuspruch. Die Akteure im Hintergrund trafen sich jedoch weiter, um ihr Vorhaben zu konkretisieren, Maßnahmen zu überlegen und eine digitale Gesamtstrategie für Brühl zu entwickeln.

Städtischerseits wurde zugesagt, die Rolle der „treibenden Kraft“ zu übernehmen, die allerdings der Unterstützung bedarf. Erfreulicher Weise sagten die Stadtwerke Brühl spontan zu, sich dem Austausch mit der Zielrichtung „Stärkung der Brühler Innenstadt“ weiter zu stellen. Neben der bereits realisierten WLan-Anbindung im Bereich Markt und Rathaus werden dort zurzeit mögliche Optionen zur Positionierung geprüft.

Auch die WEPAG greift das Thema intensiv auf und hat vor dem Hintergrund der Bedeutung von kooperativen Aktionen für die gesamte Innenstadt die Aufnahme der Websites von Nicht-Mitgliedern auf die WEPAG-Homepage zugesagt zur Realisierung einer einheitlichen digitalen Sichtbarkeit und zur Demonstration der vielseitigen und umfangreichen städtischen Angebotspallette.

Auch die IHK richtet zahlreiche Angebote nach dem Thema aus und bietet z.B. im Bereich Onlinehandel, Digitalisierung von Geschäftsprozessen und e-Marketing Informationsveranstaltungen für Unternehmen an.

Als besonders wichtig wurde auch eine Verknüpfung mit dem Bereich Tourismus herausgestellt, da man sich mit der Frage beschäftigen muss, wie man einen noch größeren Anteil der enorm wachsenden Anzahl der Brühlbesucherinnen und –besucher in die die Innenstadt locken kann.

Bereits im September geht die Projektgruppe in die nächste Runde. Dort soll ein von den Stadtwerken vorgelegtes Konzept präsentiert und diskutiert werden. Anschließend wird erneut die Politik einbezogen, da für die geplante Umsetzung von konkreten Maßnahmen im kommenden Jahr entsprechende Mittel in den städtischen Haushalt eingesetzt werden müssen. Sobald es „grünes Licht“ gibt, wird das Vorhaben der Öffentlichkeit und insbesondere den Geschäftsleuten präsentiert.
Bürgermeister Freytag ist zuversichtlich: „Uns liegt der stationäre Handel am Herzen. Umso mehr berührt es uns, wenn wir die zunehmende Bedarfsdeckung über das Internet beobachten. Es wäre allerdings falsch, diese Entwicklung allein den Kunden zur Last zu legen. Der Spruch ´Handel ist Wandel´ gilt bis heute - und so hoffe ich sehr auf die Unterstützung durch die Brühler Geschäftsleute.“

Wer Fragen hat oder an einer aktiven Mitarbeit interessiert ist, kann sich per Mail an die Wirtschaftsförderung der Stadt Brühl wenden: wirtschaftsfoerderung@e71dd142344e4a89b75044386caa620cbruehl.de

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