Rathaus Steinweg: Abriss verzögert sich

Der für Mitte August bis Mitte Oktober geplante Abriss des Anbaus verschiebt sich. Im Rahmen der zurzeit stattfindenden Entkernung hat man durch vorbereitende Beprobungen festgestellt, dass die Schadstoffbelastung im Gebäude höher ist als angenommen. So ist man in den Bodenbelägen und in der Wandverkleidung des Treppenhauses auf PCB und auch auf Asbest gestoßen. Diese Schadstoffe hatten bisher keinerlei gesundheitsschädliche Auswirkungen. Sobald man diese Stoffe allerdings durch den Abriss frei setzt, ist eine spezielle Abtragung und Entsorgung nötig. Dies verursacht einen höheren und damit zeitintensiveren Aufwand.

Bürgermeister Freytag erklärt: „Selbstverständlich wurde das Gebäude zur Vorbereitung der Auftragsausschreibung bereits im Hinblick auf mögliche Schadstoffe von einem Gutachter inspiziert, der auch verschiedene Stichproben nahm und untersuchte. Diese Beprobungen, die im Rahmen des noch laufenden Betriebes durchgeführt werden mussten, ließen auf nur vereinzelte Stellen mit geringen Schadstoffbelastungen schließen.“

Üblich ist, dass kurz vor Beginn der eigentlichen Entkernung erneut aktuelle Untersuchungen vorgenommen werden. Im Rahmen dieser Probeentnahmen, die im leeren Gebäude weitaus intensiver und umfangreicher durchgeführt werden konnten, stellte sich nun ein erhöhter Bedarf der Entsorgung belasteter Gebäude- bzw. Einrichtungsteile heraus.

Für Bürgermeister Freytag steht auch hier einzig und alleine die Sicherheit für die Arbeiter und für die Anlieger im Vordergrund. Gemeinsam mit dem Unternehmer haben die Projektverantwortlichen nun die notwendigen Zusatzarbeiten und die dadurch erforderliche Auftragserweiterung besprochen und verhandelt. Voraussichtlich wird es lediglich zu einer ca. 4-wöchigen Verzögerung kommen. Das bedeutet, dass der Abriss wie erwartet noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann. Die im Anschluss geplante Herstellung der Bohrpfahlwand wird dann allerdings auf das nächste Jahr verschoben, da die Baustelle während des Weihnachtsmarktes ruhen soll.

Bürgermeister Dieter Freytag bedauert den 'Fehlstart‘: „So ärgerlich die Verzögerung gleich zu Beginn auch ist, bestätigt dies unsere vorausschauende Einplanung eines ´Puffers´ im Zeitplan des Projektes. Gerade dies ist ein Beispiel für unvorhergesehene Umstände, die zu Verzögerungen führen können. Durch die großzügige Terminplanung werden wir aber keine Auswirkungen auf den Start der Baumaßnahme haben.“ Er ist zuversichtlich, mit dem Neubau im Herbst 2019 starten zu können.

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