Erster Digital Kongress der Brühler Grundschulen

Anfang April fand in der KGS St. Franziskus der erste Brühler Digitalkongress für alle Brühler Grundschulen statt. Der Einladung Frau Münch, der Rektorin der Martin-Luther-Schule, als Sprecherin der Brühler Grundschulen und Frau Bertram als Schulleiterin der KGS St. Franziskus waren ca. 120 Lehrerinnen und Lehrer der Brühler Grundschulen gefolgt.
Bürgermeister Dieter Freytag eröffnete den Kongress und hob hervor, dass Bund und Länder mit dem „DigitalPakt“ die Schaffung der erforderlichen Voraussetzungen entscheidend voranbringen und die Schulen nun „fit“ für die Zukunft gemacht werden. Ziel ist, sie so auszustatten, dass die Schülerinnen und Schüler in ihrem Schulalltag mit digitalen Medien arbeiten können. Um den Einstieg in die Digitale Welt auch symbolisch zu untermauern, überreichte Bürgermeister Freytag der Schulleiterin der KGS St. Franziskus, Frau Betram, als erste Brühler Grundschule einen Klassensatz Tablets.
Anschließend folgten die Lehrerinnen und Lehrer, einige interessierte Ratsmitglieder sowie Herr Krüger als Vertreter der oberen und Herr Vaudlet als Vertreter der unteren Schulaufsichtsbehörde einem einführenden Impulsvortrag von Frau Prof. Dr. Siller von der TH Köln, einer Expertin im Bereich der Medienpädagogik und der Digitalisierung des Bildungsbereiches. Ziel dieser und kommender Veranstaltungen ist es, Medienkonzepte zu erarbeiten, welche den unterschiedlichen Ansprüchen der verschiedenen Brühler Grundschulen Rechnung tragen und den Vorgaben der „Digitaloffensive Schule NRW“ der Landesregierung aus dem Jahr 2018 gerecht werden.

Am Vormittag erhielten die Lehrerinnen und Lehrer in zahlreichen Workshops Informationen über die bereits vorhandenen Möglichkeiten der digitalen Unterrichtsgestaltung an ihrer Schule. Unter anderem wurde gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines Tablets einen eigenen Trickfilm herstellen können oder wie ein kleiner Roboter programmiert werden kann. Zudem machten die Pädagoginnen und Pädagogen erste Erfahrungen im Umgang mit digitalen Tafeln.
Im Anschluss an die Workshops erfolgten schulübergreifend, aber auch schulintern, Gespräche über die Anforderungen des Medienkompetenzrahmens und über die darin geforderten Kompetenzen im Umgang mit digitalen Lernangeboten.
Die Schulen erarbeiten nun ihr jeweils individuelles Medienkonzept und werden, gemeinsam mit dem Fachbereich IT der Stadt Brühl, einen Plan für die nötige Hard- und Softwareausstattung der Schulen erstellen. So kommt die Förderung durch den „DigitalPakt“ von Bund und Ländern zielgerichtet und zeitnah bei den Schülerinnen und Schülern an.
Die Initiative der Brühler Grundschulen, mit Unterstützung durch das Medienkompetenzteam des Rhein-Erft-Kreises, wird von Seiten der Stadt Brühl ausdrücklich begrüßt und zukünftige Workshops gerne unterstützt.

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