Gebührenfreie Außengastronomie bis Ende des Jahres

Die Außengastronomie in der Brühler Innenstadt darf auch in der Wintersaison weiterbetrieben werden; Gebühren werden in diesem Jahr dafür nicht erhoben. Dies teilte die Verwaltung nun den Brühler Gastronomiebetrieben mit.

Nach der langen Corona-Zwangspause hatten viele Restaurant- und Cafébetreiber reagiert und in Abstimmung mit der Stadt neue Außengastronomiebereiche zugewiesen bekommen oder auch die bestehenden erweitert, um so die Abstände besser einhalten zu können.

Viele Gäste fühlen sich nach wie vor an der frischen Luft wohler, sodass den Gaststättenbetreiberinnen und -betreibern die Open-Air-Saison in diesem Jahr auch in den Herbst- und Wintermonaten ermöglicht werden soll.

„Aus stadtgestalterischer Sicht kann dem zugestimmt werden, dass die Außengastronomie in der Innenstadt auch in der Wintersaison ihre Sonnenschirme aufstellen kann“, so Bürgermeister Dieter Freytag. „Angesichts der Corona bedingten Ausnahmesituation in diesem Jahr ist dabei auch eine Ausstattung mit Heizeinrichtungen möglich, wobei ich mir im Hinblick auf die Umweltbeeinträchtigung einen zurückhaltenden Einsatz insbesondere von Heizpilzen wünschen würde.“ Er betont, dass die Lockerungen angesichts der Ausnahmesituation natürlich nur temporär gelten könnten.

Eine Abschottung dieser so überdachten Sitzplätze z.B. durch den Aufbau von Pavillons ist allerdings nicht zulässig. Zum einen entstehen durch das Einfassen der Gastbereiche Räume, die epidemiologisch betrachtet vermieden werden sollen. Zum anderen wird die Innenstadt gerade vor dem Hintergrund der visuellen Blickbezüge und dem Wechsel zwischen kleinen Straßen und größeren Plätzen sowie zu der Vielzahl an Geschäften städtebaulich attraktiv wahrgenommen. Diese Qualität, die die Innenstadt der Stadt Brühl von anderen Städten im Umkreis abhebt, soll weiterhin gewährleistet bleiben.

Aus diesem Grund sind auch farbige bzw. undurchsichtige Seitenwände nicht erlaubt. Keine Einwände bestehen gegen die Aufstellung transparenter Trennwände. Diese dürfen allerdings nicht höher als 1,40 Meter sein und nur einseitig als Windschutz errichtet werden, damit keine „Räume“ entstehen.

Bereits im Mai dieses Jahres war der Rat dem Vorschlag des Bürgermeisters gefolgt und hatte beschlossen, in diesem Jahr auf die Gebühren für die Außengastronomie zu verzichten, da - bedingt durch die Coronakrise und die damit verbundenen Einschränkungen bis hin zur temporär angeordneten kompletten Schließung - für die Betriebe außergewöhnlich hohe Belastungen aufgetreten sind. Das Volumen der hier gegenständlichen Sondernutzungsgebühren für die Bereiche Außengastronomie und Werbeanlagen liegt bei jährlich ca. 48.000,00 €. Durch die Beibehaltung der Bewirtungsmöglichkeit im Außenbereich in den Wintermonaten und die Möglichkeit des Einsatzes von Heizgeräten wird eine weitere Erleichterung für die Gastronomie erreicht.

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