Am 1. März beginnt die 7-monatige Vogelschutzzeit und endet am 30. September

Pressemitteilung StadtService Brühl - AÖR Ein Unternehmen der Stadt Brühl

- Der StadtServiceBetrieb weist darauf hin, dass von März bis September Baumfällungen und Heckenrodungen verboten sind, um Lebensraum und Niststätten für Vögel zu erhalten.

Um die Gehölze als Lebensraum und Niststätten für unsere gefiederten Freunde zu erhalten, dürfen laut Bundesnaturschutzgesetz in dieser Zeit weder Hecken gerodet oder stark eingekürzt, noch Bäume gefällt werden. Auch das Kappen von Kronen muss auf den Zeitraum nach der Vogelschutzzeit verlegt werden.
Einige Ausnahmen sind möglich.
Ein schonender Form- und Pflegeschnitt bei Hecken und anderen beschnittenen Gehölzen sind möglich, wenn nur der Jahreszuwachs entfernt wird.
Das Fällen von Gefahrenbäumen ist natürlich jederzeit erlaubt
Auch bei Ausnahmeregelungen auf die Vogelbrut achten
Selbst wenn also in manchem Fall Gehölzarbeiten zur Vogelbrutzeit prinzipiell zulässig sind, gilt dennoch weiterhin die Baumschutzsatzung der Stadt Brühl, die in vielen Fällen die Beantragung einer Fällgenehmigung erfordert, sowie der Besondere Artenschutz, der die Zerstörung vorhandener, aktuell benutzter Nester und Baumhöhlen verbietet und generell die Störung von Vögeln während des Brutgeschehens untersagt.
Notwendige Fällungen sollten nur im Herbst und Winter vorgenommen werden.
Das einzig Sinnvolle ist, man folgt der Intention des Naturschutzgesetzes und fällt, wenn es überhaupt sein muss, nur außerhalb der Vogelbrutzeit. Ausgenommen davon sind die oben erwähnten Gefahrenbäume. Alle zuständigen Institutionen, Bauherren, Hausverwaltungen und Gartenbesitzer werden gebeten, ihre Planungen so zu gestalten, dass notwendige Fällungen ausschließlich im Herbst und Winter erfolgen.

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