Hoher Inzidenzwert in Brühl

In den vergangenen vierzehn Tagen ist in Brühl ein erhöhter Inzidenzwert zu verzeichnen, der den Durchschnitt im Rhein-Erft-Kreis deutlich übersteigt.

Bürgermeister Dieter Freytag weist darauf hin, dass der Anstieg der Infektionsfälle in den vergangenen Tagen insbesondere auf den Ausbruch des Coronavirus im Eisenwerk Brühl (29 Fälle) zurückzuführen ist. Die meisten der betroffenen Arbeiter wohnen in Brühl.

Außerdem sind Indexfälle in der Tageseinrichtung für Kinder Clemens-August-Straße (eine Erzieherin und mehrere Kinder sind betroffen), in einer privaten Tageseinrichtung für Kinder sowie in der Martin-Luther-Schule zu verzeichnen. In anderen Fällen waren Erntehelfer / Hilfsarbeiter aus Polen betroffen, welche sich vermutlich in der Gemeinschaftsunterkunft angesteckt hatten.

Eine weitere mögliche Ursache ist in der hervorragenden ÖPNV-Anbindung Brühls nach Köln und Bonn zu sehen, welche den regen Austausch der Fahrgäste mit den Nachbarkommunen fördert.

Insgesamt ist das Infektionsgeschehen in Brühl allerdings sehr „diffus“ und kaum zu erklären, was die Anordnung von entsprechend erfolgreichen Maßnahmen nahezu unmöglich macht. Bürgermeister Dieter Freytag steht hier in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises.

Bereits Anfang November wurde von der Stadt vorsorglich eine Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung für den Markt in der Brühler Innenstadt als auch an Markttagen auf dem Balthasar-Neumann-Platz angeordnet, weil dort erfahrungsgemäß ein erhöhtes Besucheraufkommen zu verzeichnen ist und der Mindestabstand nicht immer eingehalten wird.

Auch und insbesondere in den Live-Chats weist Bürgermeister Dieter Freytag immer wieder auf die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen hin und bittet die Brühler Bürgerinnen und Bürger um Rücksichtnahme.
Verstöße gegen die Einhaltung der Verpflichtungen sind vom Brühler Ordnungsdienst allerdings kaum zu verzeichnen, da liegt Brühl eher im unteren Bereich im Vergleich mit den übrigen Rhein-Erft-Kreis-Kommunen.

Bürgermeister Dieter Freytag teilt in diesem Zusammenhang mit, dass nach Auskunft des Gesundheitsamtes des Rhein-Erft-Kreises die Infektionen mit den Virusmutanten schon mehr als die Hälfte der Indexfälle ausmachen und bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für das große Verständnis, das von allen bislang aufgebracht wurde. „Wir müssen leider weiterhin vorsichtig sein, um die bisher erreichten Erfolge nicht in Frage zu stellen!“

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