Rhein-Erft-Kreis hat sein Impfangebot ausgeweitet

PRESSEMITTEILUNG des RHEIN-ERFT-KREISES vom 03.03.2021

Seit Anfang der Woche sind neue Personengruppen berechtigt Termine für eine
Corona-Schutzimpfung zu vereinbaren. Hiermit einher geht auch eine Ausweitung
der Impfkapazitäten im Impfzentrum des Rhein-Erft-Kreises, das seine Öffnungszeiten
angepasst hat. Impfungen werden täglich in der Zeit von 08:00-20:00 Uhr
durchgeführt.

„Mir ist es wichtig, dass der uns zur Verfügung stehende Impfstoff schnellstmöglich
ordnungsgemäß verimpft wird. Bisher ist uns das gelungen und durch die zusätzlichen
Impfberechtigten werden wir das auch zukünftig sicherstellen können. Die
Bereitschaft zur Impfung ist nach wie vor groß im Rhein-Erft-Kreis“, erklärt Landrat
Frank Rock.

Impfberechtigt sind nun auch einzelne Personengruppen, die in §3 der Corona-
Impfverordnung aufgeführt sind.

Dazu zählen:
• ambulant tätiges medizinisches Personal mit regelmäßigem und unmittelbaren
Patientenkontakt wie (Zahn-)Ärzte und deren Praxispersonal, Heilmittelerbringer
und Hebammen.
• Mitarbeitende im Öffentlichen Gesundheitsdienst
• Personal der Blut- und Plasmaspendedienste
• Personen, die in Corona-Impf- und Testzentren tätig sind.

Wie geht es weiter?
Ab dem 8. März erhalten darüber hinaus Mitarbeitende in Kindertagesstätten,
Grundschulen, Förderschulen und Einrichtungen der Jugendhilfe ein Impfangebot.
Anspruchsberechtigt sind neben Lehrkräften und ErzieherInnen, Kindertagespflegepersonen auch weitere Beschäftigte, die regelmäßig in den genannten Einrichtungen tätig sind (bspw. IntegrationshelferInnen, SozialarbeiterInnen, OGS-Personal an Grundschulen, Frühförderpersonal).

Die genannten Berufsgruppen werden über Ihre Arbeitgeber oder entsprechende
Berufsverbände über die Impfmöglichkeit informiert.

Ebenfalls ab dem 8. März können Impfungen in den (teil-)stationären Einrichtungen
der Eingliederungshilfe (z.B. Behindertenwerkstätten) durchgeführt werden. Dies
erfolgt mithilfe von mobilen Impfteams.

Auswahl des Impfstoffes
Für Personen ab 18 Jahren bis 64 Jahren ist Impfstoff der Firma Astra-Zeneca zu
verwenden; Personen ab 16 Jahren und unter 18 Jahren sowie Personen ab 65 Jahren
erhalten ein Impfangebot mit Impfstoff der Firma BioNTech.

Vorgezogene Impfungen aufgrund von schweren Vorerkrankungen
Es sind Einzelfallentscheidungen zur vorzeitigen Coronaschutzimpfung von Menschen
mit Vorerkrankungen möglich. Ausgenommen sind allerdings diejenigen chronisch
Kranken, die in der Coronaimpfverordnung bereits anderweitig benannt sind.
Betroffene benötigen hierzu ein qualifiziertes Zeugnis ihrer behandelnden Ärzte,
das frühestens am 8. Februar 2021 ausgestellt wurde (Zeitpunkt des Inkrafttretens
der Coronaimpfverordnung).

Betroffene können Ihren Antrag an antrag-impfung@2d7abae6732042dbaa796b5053dadf98rhein-erft-kreis.de senden.

Herausgegeben vom Landrat des Rhein-Erft-Kreises
Pressestelle, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim
Telefon (02271) 83 –10112
Telefax (02271) 83 – 20010

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