Elternbeiträge für die Offene Ganztagsschule, Kindertagesbetreuung sowie für die Mittagsverpflegung

Gerade für Eltern stellt die Pandemie eine sehr belastende und anstrengende Zeit, verbunden mit viel Organisationsaufwand, Verzicht und persönlichen Kraftanstrengungen dar. Im Zuge der Kontaktreduzierung haben die Träger der Offenen Ganztagsschulen die Eltern aufgefordert, ihre Kinder - wenn möglich - zuhause zu betreuen. Viele Eltern kommen dieser Aufforderung nach und leisten dadurch einen ganz entscheidenden Beitrag zur Pandemiebekämpfung. In den Kindertagesstätten gilt landesweit der eingeschränkte Regelbetrieb, der eine regelhafte Betreuung - allerdings um 10 Wochenstunden reduziert - zu der gebuchten Betreuungszeit erlaubt. In den Brühler städtischen Einrichtungen wird in Abhängigkeit von der jeweiligen personellen Situation von der Möglichkeit der Stundenreduzierung so wenig wie möglich Gebrauch gemacht, um die häufig beiden berufstätigen Elternteile zu entlasten. In der Kindertagespflege wird das Regelangebot vorgehalten.

In letzter Zeit werden vermehrt Anfragen von Eltern an die Stadtverwaltung gerichtet, die ihre Kinder seit geraumer Zeit selbst oder zumindest zeitweise betreuen und sich nun nach dem aktuellen Sachstand hinsichtlich eines möglichen weiteren Erlasses der Elternbeiträge im Bereich der Offenen Ganztagsschulen oder der Kindertagesbetreuung sowie der Mittagsverpflegung erkundigen.
Die Stadt Brühl hat in 2021 die Elternbeträge für die Monate Januar und Februar erlassen. (Nicht abgebucht wurden die Beiträge im Februar und März.) Eine hälftige Erstattung der Beiträge durch das Land NRW erfolgt bisher jedoch nur für den Monat Januar. Damit ist die Stadt Brühl schon über den vom Land NRW angeregten Erlass hinausgegangen, um die Brühler Eltern in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.
Grundsätzlich wird ein Betreuungsangebot vor Ort vorgehalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen mit großem Einsatz dafür, dass eine Corona-konforme Betreuung unter Einhaltung aller Hygienevorschriften – mittlerweile auch mit Selbsttestungen – möglich ist. Die Kosten laufen in voller Höhe weiter, auch die Trägerzuschüsse der Stadt Brühl wurden in voller Höhe an die OGS-und freien Kita-Träger entrichtet. Der einkommensabhängige Elternbeitrag deckt im Übrigen nur einen Teil der tatsächlichen Betreuungskosten (im Durchschnitt weniger als 10 %) ab.

Aktuell gibt es noch keine konkrete Aussage des Landes NRW, ob und wann weitere Beträge erstattet werden. Das Land und die Kommunen arbeiten jedoch an einer Gesamtlösung für den Bereich der Kindertagesbetreuung und den Bereich der außerunterrichtlichen Betreuungsangebote, die den Zeitraum bis zu den Sommerferien umfassen soll. Mit einem Ergebnis ist in absehbarer Zeit zu rechnen. Sobald dazu nähere Informationen vorliegen, werden die Brühler Eltern selbstverständlich umgehend informiert. Bürgermeister Freytag tritt dafür ein, dass ähnlich wie im vergangenen Jahr eine angemessene Lösung für die betroffenen Eltern gefunden werden kann.

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