Brühl zieht erste Bilanz der Unwetterlage

Die Stadt Brühl zieht eine erste Bilanz der heutigen Unwetterlage. Die seit Tagen andauernden Regenfälle haben im Laufe des Nachmittages auch die Kapazität von Kanal- und Rückhaltebecken überschritten und führten somit zu Überschwemmungen von öffentlichem Straßenraum und vielen privaten Kellern.

Im Bereich der Innenstadt, Badorf, Eckdorf, Schwadorf und Pingsdorf war die Feuerwehr seit 16 Uhr ununterbrochen im Einsatz.

Als sich abzeichnete, dass es sich um eine größere Schadenslage handeln würde, wurde im Rathaus ein Krisenstab eingerichtet.

Dort erfolgte die Koordinierung der Einsatzmaßnamen, hierzu gehörten neben den Einsätzen der Feuerwehr die Vornahme von Straßensperrungen, die Kontrolle des Abwassersystems sowie die Absicherung von Straßen durch den Brühler Ordnungsdienst.

Bis 23 Uhr waren annähernd 200 Einsätze aufgelaufen, im Wesentlichen handelte es sich um vollgelaufene Keller. Erschwert wurde die Arbeit der Feuerwehr durch den Brand auf dem Dach eines Hochhauses in der Lessingstraße.
Die Feuerwehr war insgesamt mit 63 freiwilligen und hauptamtlichen Kräften im Einsatz. Sie erhielten dabei Unterstützung von einer Einheit des THW Ortsverband Brühl.

Der StadtServiceBetrieb, der Brühler Ordnungsdienst, der Fachbereich Tiefbau und die Stadtwerke Brühl GmbH waren mit weiteren 40 Kräften unterstützend tätig.

Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass sich die Bewältigung der gemeldeten Schadensfälle noch mindestens bis zum Ablauf des morgigen Tages hinausstreckt.

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