Einführung von PCR-Pooltestungen in allen Brühler Kindertageseinrichtungen ab 17. Januar 2022

Bürgermeister Dieter Freytag freut sich, dass kurz nach der Jahreswende in allen Kindertageseinrichtungen in Brühl die PCR-Pooltestungen eingeführt werden können. „Wir sind damit“, so der Leiter des Brühler Jugendamtes Lorenz Schmitz, „Vorreiter im Rhein-Erft-Kreis.“ Möglich geworden ist dies durch eine gelungene Kooperation zwischen dem Jugendamt der Stadt mit allen Trägern der Kindertageseinrichtungen und den jeweiligen Beiräten sowie dem Stadtelternbeirat, die sich im Rahmen der Planung zuvor zu der Einführung der PCR-Pooltestungen sehr positiv geäußert hatten.

Der Stadtelternbeiratsvorsitzende Marcel Dittrich dazu: „Dank unserer aktiven Elternschaft, den gut vernetzten JAEB-Sprechern und den offenen Ohren der Stadtverwaltung haben wir die Einführung der PCR-Pooltestungen so schnell schaffen können. Wir als Stadtelternbeirat freuen uns noch auf viele Themen mehr, die wir gemeinsam angehen können.“

Im Hinblick auf die aktuelle Coronalage wird damit in der Stadt Brühl ein anerkanntes Testverfahren eingeführt, das sich bereits in einigen anderen Kommunen in Nordrhein-Westfalen als sehr verlässlich und unkompliziert bewährt hat. Ein Infektionsgeschehen in der Kita ist mit den sogenannten Lolli-Tests sehr viel schneller zu erkennen und entsprechend zu unterbrechen.
Die derzeit üblichen Durchführungen von Antigen-Selbsttests in den Kindertageseinrichtungen werden zum 17. Januar 2022 durch das Verfahren der PCR-Pooltestungen ersetzt.

Die PCR-Pooltests werden analog den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes durchgeführt und haben einen klar strukturierten Ablauf: Zweimal pro Woche, montags und mittwochs, werden die Tests künftig in den Kindertageseinrichtungen in den Kitagruppen gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften durchgeführt. Die Proben aus der Kindergruppe werden anonym in einem gemeinsamen Behältnis gesammelt und von dem beauftragten Labor taggleich ausgewertet. Im Falle eines positiven Ergebnisses in der Gruppe erfolgt eine zweite Auswertung von Einzelproben am Folgetag. Das Gesundheitsamt entscheidet dann über das weitere Vorgehen und eventuelle Quarantäneverfügungen.

Für die Teilnahme an der Pooltestung ist das schriftliche Einverständnis der Erziehungsberechtigten erforderlich, dieses wird im Vorhinein eingeholt.
Ein Besuch der Kita ist auch bei Nichtteilnahme an den Testungen möglich.

Aufgrund der Erkenntnisse der letzten Monate lässt sich damit durchaus festhalten, dass sich die Träger in Brühl für das zurzeit sicherste Verfahren möglicher Testungen in Kindertageseinrichtungen entschlossen haben.

In einem Rundschreiben, das über die einzelnen Kindertagesstätten an die Eltern verteilt wird, wirbt der Brühler Bürgermeister eindringlich für die Inanspruchnahme der Pooltestungen, weil der Kita-Betrieb letztendlich nur aufrechterhalten werden könne, wenn Infektionen früh erkannt und Infektionsketten unterbrochen werden können.

Für weitergehende Informationen oder Rückfragen stehen den Erziehungsberechtigten in der Abteilung „Kindertagesbetreuung“ des Jugendamtes die Pädagoginnen Kirsten König (02232 79-4860; Mail kkoenig@04d5ebc29c2b4254b53e9f6d1a6b4323bruehl.de) und Birgit Dittemer (02232 79-4979; Mail bdittemer@1deb8eda7f564c9da4862518acfb6da6bruehl.de) zur Verfügung.

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