Beginn der Begutachtung des Grundstücks an der Römerstraße zum Neubau einer Hauptfeuer- und Rettungswache

Der StadtServiceBetrieb Brühl AöR wird für die Stadt Brühl auf dem freien städtischen Grundstück an der Römerstraße zwischen Liblarer Straße und Neue Bohle eine neue Hauptfeuer- und Rettungswache realisieren.
Aktuell fanden für die Abwicklung des Baus die Ausschreibungen, Auswertungen und Vergabespräche für die notwendigen Fachplaner statt. Diese werden zurzeit durch den Vergabe- und Liegenschaftsausschuss vergeben und danach beauftragt.

Der Neubau ist erforderlich, da an dem bestehenden Standort in der Rheinstraße die rechtlich vorgeschriebenen Hilfsfristen zum Erreichen der Einsatzorte nicht mehr im gesamten Stadtgebiet gewährleistet werden können. Die Baumaßnahmen dazu sollen in 2023 aufgenommen werden. Voraussetzung hierfür ist unter anderem die Durchführung eines Bebauungsplanverfahrens, sowie die Änderung des Flächennutzungsplans.
Im Rahmen dieser Verfahren werden voraussichtlich bereits im zweiten Halbjahr dieses Jahres erste Bürgerbeteiligungen und Bürgerinformationsveranstaltungen durchgeführt, bei der betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger aufgefordert sind, sich zu beteiligen und Stellungnahmen abzugeben. Der Auftakt zu diesen Veranstaltungen wird neben der ortsüblichen amtlichen Bekanntmachung im Amtsblatt auch über die Presse, sowie über die Website der Stadt Brühl veröffentlicht. Informationen zu den Bauleitplanverfahren erhalten Sie bei Bedarf auch bei der Abteilung „Planung und Umwelt“ der Stadt Brühl.
Im Zusammenhang mit dem Bebauungsplanverfahren sowie der Änderung des Flächennutzungsplans wird auch ein Umweltbericht erstellt.

Um die Planungen mit der notwendigen Sorgfalt voran zu treiben, ist es bereits jetzt notwendig, dass unter anderem Vermesser, Bodengutachter und auch Kampfmittelsondierer das Grundstück, welches nicht unter Landschafts- oder Naturschutz steht, betreten und begutachten können. Daher ist geplant, das Grundstück im Zeitraum ab Mitte Januar 2022 bis Mitte Februar 2022 zu roden. Eine Untersuchung der Brachfläche ergab, dass bei einer Rodung außerhalb der Vogelschutzzeit das Vorhaben aus artenschutzrechtlicher Sicht zulässig ist. Der Eingriff in die Biotopstruktur wird nach Vorgaben des Baugesetzbuches ausgeglichen werden.

Belästigungen durch An- und Abfahrten und Beeinträchtigungen durch Baulärm werden so gering wie möglich gehalten. Zudem sollen die Arbeiten nur innerhalb der gesetzlich zulässigen Zeiten durchgeführt werden.
Für etwaige, dennoch auftretenden Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten.
Über den weiteren Planungs- und Baufortschritt informiert die Stadtverwaltung oder die AöR bei Voranschreiten der Arbeiten. Unabhängig davon steht Ihnen der technische Projektleiter Herr Hollmann (E-Mail: marcusdd161829732d496c994c6a653e7a6819.hollmann@57098987add44989a79e8b589b1bf67bstadtservice-bruehl.de, Telefon: 02232 702-456) bei Fragen oder auch als Ansprechpartner bei Beschwerden oder Anregungen zur Verfügung.

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