200 Kinder nehmen an der KjG-Kinderstadt in Brühl teil – es sind noch wenige Plätze frei

200 Kinder nehmen an der KjG-Kinderstadt in Brühl teil – es sind noch wenige Plätze frei
Impression der KjG-Kinderstadt aus dem Jahr 2019. Die Kinder durften spielerisch neue Berufe ausprobieren, wählen gehen und Demokratie erleben. Copyright Uwe Völkner

PRESSEMITTEILUNG der Katholischen jungen Gemeinde - Diözesanverband Köln

Leben und arbeiten in der KjG-Kinderstadt

Brühl/Köln. Die Turnhalle der Gesamtschule Brühl wird sich in den Herbstferien in eine eigene Mini-Stadt verwandeln. Knapp 200 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren dürfen in der zweiten Ferienwoche hier ihre Freizeit verbringen und eine fiktive Stadt selber regieren und am Leben halten.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Diözesanverband Köln. „Das Projekt soll Demokratieverständnis vermitteln und das Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge fördern“, erklärt Sarah Ingensandt aus der Projektleitung der Kinderstadt.

Wie im normalen Leben gehen die Kinder arbeiten, verbringen ihre Zeit in Betrieben, wie in der Bäckerei, im Finanzamt oder bei der Zeitung. Auch politische Entscheidungen werden von den Kindern selbst getroffen. Die Kinder können etwa die Steuern senken und beobachten, wie sich diese Entscheidung auf das gesellschaftliche Leben in der Stadt auswirkt. „Sich ausprobieren, ohne Druck und gesellschaftliche Vorurteile herausfinden, was einem gefällt – das ist in der Kinderstadt möglich“, betont Ingensandt. Dabei gibt es eine eigene Währung – die Tacken – sowie eigene Stadtregeln und das Grundgesetz, an das sich alle Kinder halten müssen.

Die Schirmherrschaft der Aktion übernimmt Dieter Freytag, Bürgermeister der Stadt Brühl. Geplant ist außerdem der Besuch von Politiker*innen aus Stadt, Kreis und Land sowie Vertreter*innen aus Gesellschaft und Kirche. Die Kinder können mit ihnen ins Gespräch kommen, Fragen stellen und über Themen wie Kindermitbestimmung oder Umweltschutz sprechen.

Unterstützt werden die Kinder von rund 100 geschulten ehrenamtlichen Helfenden. „Ohne die Hilfe von Ehrenamtlichen ist ein solches Projekt absolut unmöglich“, sagt Christoph Sonntag aus der Projektleitung.
Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es unter https://www.kjg-kinderstadt.de/. Die Teilnahme an der Kinderstadt kostet 90, 70 oder 40 Euro, je nachdem, wieviel die Eltern zahlen können.

* Die KjG im Erzbistum Köln achtet in ihrer Schrift und Sprache darauf, dass Menschen aller sexuellen Identitäten gleichermaßen vorkommen. Mit dem Gender*Sternchen möchten wir allen Menschen gerecht werden, die sich nicht in die Geschlechterkategorien weiblich und männlich einordnen können oder wollen. – Mehr zum Thema auf https://kjg-koeln.de/themen/gesellschaftspolitisches-engagement/geschlechtergerechtigkeit/

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