Landesförderprojekte

Die Förderung von Kunst und Kultur steht im Mittelpunkt der Kulturpolitik des Landes. Zahlreiche Einrichtungen und Förderer sichern den Erhalt unseres kulturellen Erbes und sorgen mit dafür, dass Kunst und Kultur sich entfalten können. Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Fördertöpfe. 

FÖRDERFONDS KULTUR & ALTER

Mit dem Förderfonds "Kultur & Alter" möchte die NRW-Landesregierung innovative Formen der Kulturteilhabe älterer Menschen in Nordrhein-Westfalen anregen. Sie fördert Projekte, die älteren Menschen den aktiven Zugang zu Kunst und Kultur erleichtern. Gleichzeitig leistet sie damit einen aktiven Beitrag zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Lebensqualität dieser Zielgruppe. Mit der Öffnung kultureller Institutionen für eine zeitgemäße Altenkulturarbeit entstehen neue Möglichkeiten des künstlerischen Zusammenwirkens mit Akteuren aus der sozialen Altenarbeit.

Antragstellung bis zum 20. November eines jeden Jahres

Kontakt: Catrin Boß
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Förderprogramm Archiv & Schule

Seit 2013 fördert das Land mit diesem Programm nachhaltig nutzbare Projekte von Archiven in Zusammenarbeit mit Schulen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche an die Archive und ihre Arbeit heranzuführen und durch die Beschäftigung mit der Lokal- und Regionalgeschichte, also mit ihrem eigenen kulturellen Erbe, zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung beizutragen. Das Förderprogramm unterstützt die Zusammenarbeit von Archiven und Schulen in der Initiative Bildungspartner NRW – Archiv und Schule.

Bewerbungsstichtage sind der 1. März sowie der 1. Oktober. Die Leitung und Koordination des Förderprogramms liegen bei den Archivberatungsstellen der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Ministerium.

Antragstellung bis zum 1. März und 1. Oktober eines Jahres

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Internationaler Kulturaustausch

Kulturschaffende brauchen für ihre Arbeit Inspiration und die Auseinandersetzung mit dem Neuen, dem Fremden. Ziel der Förderprogramme und Auslandsstipendien der internationalen Kulturpolitik ist es daher, den Austausch zwischen Künstlerinnen und Künstlern sowie Kompanien und Institutionen aus Nordrhein-Westfalen mit internationalen Partnerinnen und Partnern zu fördern. Darüber hinaus soll das Profil des Landes Nordrhein-Westfalen als Kulturstandort im Ausland geschärft werden.

Antragstellung bis zum 31. März

Kontakt: Petra Koza
Tel.: 0211 896-4813
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Künste im interkulturellen Dialog

Die NRW-Landesregierung fördert "Künste im interkulturellen Dialog". Auch 2020 will das Ministerium für Kultur und Wissenschaft erneut Kunstprojekte mit Mitteln der interkulturellen Kulturarbeit fördern.
Vorbehaltlich der Entscheidungen des Landtags über den jährlichen Landeshaushalt profitieren freie und kommunale Kulturinstitutionen, Kulturträger, Künstlerinnen und Künstler von dem Förderprogramm "Künste im interkulturellen Dialog".

Mit der angestrebten Projektförderung soll vor allem der Dialog zwischen den in Nordrhein-Westfalen lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft mit Mitteln der Kunst unterstützt werden. Das Förderprogramm "Künste im interkulturellen Dialog" will Grenzen überschreiten: zwischen Herkunfts- und Gegenwartskultur, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Generationen, zwischen Ost und West und zwischen Nord und Süd.

Antragstellung bis zum 15. Oktober für das Folgejahr

Kontakt: Catrin Boß
E-Mail   

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Kultur & Schule

Die Schule ist einer der wichtigsten Orte, um Kinder und Jugendliche an kulturelle Bildung heranzuführen. Oft bringt sie junge Menschen erstmals mit Kunst und Kultur in Kontakt. Die Landesregierung unterstützt die Schulen dabei.

Bildung zur kulturellen Teilhabe
Das direkte Erleben, künstlerische Aktivität und kulturelle Bildung sind wichtig für die Entwicklung junger Menschen: für eine differenzierte Wahrnehmung, das Ausdrucksvermögen, die Ausbildung einer ästhetischen Intelligenz und die Gestaltung des eigenen Lebens.

Kulturschaffende aus allen Sparten sind eingeladen 
Das Landesprogramm "Kultur und Schule" wendet sich sowohl an Kulturschaffende als auch an Kulturinstitute und Einrichtungen der künstlerisch-kulturellen Bildung. Sie sind aufgefordert, Projektvorschläge zu entwickeln, die die Kreativität der Kinder fördern und das schulische Lernen ergänzen. Eingereicht werden die Konzepte bei den jeweiligen Kulturämtern, die den Bezirksregierungen dann geeignete Projekte vorschlagen.

Die Firma GEBIT in Münster evaluiert das Programm und leistet so einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätsentwicklung.

Antragstellung bis zum 31. Mai des Jahres 

Kontakt: Claudia Liethen 
Tel.: 0211 896-4805 
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Literaturförderung

Die Literaturförderung in Nordrhein-Westfalen ist breit angelegt. Gefördert werden Einrichtungen wie die fünf Literaturbüros, das Literaturhaus Köln, das Europäische Übersetzerkollegium und Burg Hülshoff – Center for literature, die das institutionelle Gerüst der Literaturszene bilden. Gefördert werden aber auch zahlreiche Festivals und andere Literaturveranstaltungen sowie Maßnahmen zur Lese- und Schreibförderung. Für die individuelle Unterstützung von Autorinnen und Autoren stehen mehrere Stipendienprogramme zur Verfügung. Der Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und der Verlagspreis Nordrhein-Westfalen stellen zwei weitere Förderfelder dar.

Antragstellung bis zum 3. November des Jahres

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Projekt "Earth Speakr"

Im Rahmen der am 1. Juli beginnenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft entwickelte der dänische Künstler Olafur Eliasson das interaktive EU-weite Kunstwerk „Earth Speakr“. Es soll Kindern und Jugendlichen eine Plattform bieten.

Millionen junge Menschen in ganz Europa sind leidenschaftlich daran interessiert, dass es unserem Planeten gut geht. Nicht alle von ihnen haben auch die Möglichkeit, ihre Gedanken zum Ausdruck zu bringen und zu teilen. Eliassons neues Kunstwerk „Earth Speakr“ ist eine digitale Plattform, die junge Menschen spielerisch einlädt, sich stark zu machen für den Planeten und für die Zukunft, die sie sich wünschen. 

Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt aus Anlass der deutschen EU- Ratspräsidentschaft 2020 gefördert und in Kooperation mit dem Goethe-Institut realisiert.

Earth Speakr umfasst neben einer spielerischen App eine interaktive Website (beide in allen 24 Amtssprachen der EU) sowie Projektpräsentationen an ausgewählten Standorten.

Die App lädt Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 17 Jahren ein, kurze Sprachnachrichten aufzunehmen. Hierbei gestalten sie ein digitales Gesicht in der App, das ihre reale Mimik spiegelt. Wird dieses per Kamerafunktion auf Objekten in der Umgebung platziert, erweckt es diese zum Leben und lässt sie die Nachricht ‚sprechen‘.

Informationsblatt: Studio Eliasson

Informationen des Auswärtigen Amts


Kontakt: Studio Olafur Eliasson
E-Mail 

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Soziokultur

Die soziokulturellen Zentren in Nordrhein-Westfalen bemühen sich unter anderem um eine interkulturelle Verständigung. Die Förderprogramme des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft bieten finanzielle Hilfe für deren künstlerische Projekte.

Nordrhein-Westfalen hat mit rund 100 kleinen bis sehr großen Zentren eine deutschlandweit einzigartige Struktur der soziokulturellen Einrichtungen. 63 davon sind derzeit in der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziokultureller Zentren NW organisiert. Viele der Zentren haben ihre Räume in umgenutzten historischen Industriekulturdenkmälern. Die IBA Emscher Park ab 1989 war ein wichtiger Partner und Wegbereiter für eine Nachhaltigkeit.

Die LAG Soziokultureller Zentren NW
Die LAG Soziokultureller Zentren NW ist der Dachverband von aktuell 63 soziokulturellen Zentren in Nordrhein-Westfalen. Die LAG verfolgt als Ziel, die Zusammenarbeit zwischen allen Einrichtungen zu fördern, neue Initiativen zu unterstützen, die Öffentlichkeit über die geleistete Arbeit zu informieren und die Interessen der soziokulturellen Einrichtungen gegenüber öffentlichen Stellen zu vertreten.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert über die LAG Soziokultureller Zentren NW die folgenden vier Handlungsfelder:

  • Allgemeine Projektförderung 
  • Konzeptförderung zur künstlerischen Profilierung 
  • Kooperation von kommunalen Theatern und soziokulturellen Zentren 
  • Investitionsförderung


Kontakt: Catrin Boß
Tel.: 0211 896-4826 
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Tanz- und Theaterförderung

Mit seinen vielen Tanztheatern gehört Nordrhein-Westfalen zu den Zentren der Tanzkultur in Deutschland. Tanz und Ballett haben hier eine besondere Tradition. Ebenso verfügt das Land über eine vielfältige Theaterlandschaft und starke freie Szene.

Kontakt: Bettina Milz  
Tel.: 0211 896-4810                                                                                           
E-Mail

Dr. Stefanie Jenkner
Tel. 0211 896-4811
E-Mail 

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Stadt Brühl

Uhlstraße 3

50321 Brühl

telefon:02232 79-0

fax:02232 48051

Wichtige Mitteilung

Die Rathäuser in der Uhlstraße und in der Hedwig-Gries-Straße sowie das Standesamt, der Brühler Ordnungsdienst und das Veranstaltungsmanagement sind für Bürgerinnen und Bürger wieder zugänglich und können – jedoch nur nach vorheriger Terminabsprache – für unaufschiebbare Angelegenheiten aufgesucht werden. Eine Ausnahme gilt lediglich für das Bürgeramt – hier wird kein Termin benötigt.

Die Mitarbeitenden sind bitte vorab telefonisch oder per Mail zu kontaktieren. Alle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie unter Erreichbarkeit Stadtverwaltung (Notdienst).

Aktuelle Informationen zum Coronavirus und den Auswirkungen auf das Leben in Brühl finden Sie unter "Coronavirus". Bitte lesen Sie auch unsere Pressemitteilungen.

E-Mail-Adresse bei Fragen:
coronavirus@533e7c68fc91416fad6c1617e2ca7143bruehl.de