Joseph Fassbender

Der deutsche Maler und Grafiker Joseph Fassbender war ein Vertreter der abstrakten Malerei und gehörte seit den späten 40er bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts zu den einflussreichsten Künstlern der Rheinischen Kunstszene. Seine Ehefrau Anna Fassbender rief nach dem Tode des Künstlers eine private Stiftung ins Leben, um Künstlerinnen und Künstler zu würdigen, die herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Handzeichnung und Grafik vollbracht haben. Der Grafik-Preis wird im Sommer 2018 zum 29. Mal ausgeschrieben.

Joseph Fassbender - Leben und Werk

Joseph Fassbender vor dem Biennale-Pavillon in Venedig

Joseph Fassbender studierte in den 1920er Jahren Malerei bei Richard Seewald an den Kölner Werkschulen. Eigentlich sollte er die elterliche Konditorei übernehmen, studierte aber in den 1920er Jahren Malerei bei Richard Seewald an den Kölner Werkschulen.

1947 gründet Fassbender auf Schloss Alfter in der Nähe von Bornheim zusammen mit den Malern Hann Trier, Hubert Berke und anderen die sogenannte "Donnerstagsgesellschaft", die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, das kulturelle Geschehen im Rheinland nach dem Ende der nationalsozialistischen Unterdrückung wieder zu beleben.

Neben der Malerei gelten seine graphische Arbeit und die Plakat- und Buchgestaltungen sowie die Signet-Entwürfe als bemerkenswert.

1929 erhielt er den Villa-Romana-Preis. Er beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen und errang internationale Anerkennung und Bedeutung.

1955 nahm er an der 1. Documenta in Kassel teil und erhielt den großen Kunstpreis der Stadt Köln.

1958 wurde er zum Professor und Leiter der staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf berufen und unterrichtete dort die Mal- und Zeichenklasse.

1964 erhielt der Künstler das große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und den Preis der 32. Biennale in Venedig.

1974 starb Joseph Fassbender am 5.1. in Köln.


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