Wirtschaftsförderung vor Ort

Betriebsbesuche

Regelmäßig besucht Bürgermeister Freytag gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung die im Brühler Stadtgebiet ansässigen Unternehmen. Im Rahmen der Bestandspflege ist ihm ein guter Kontakt zu den ansässigen Betrieben wichtig, sodass er sich gerne persönlich Zeit nimmt, um sich mit den Unternehmerinnen bzw. Unternehmern auszutauschen, Probleme anzusprechen und Fragen zu klären.


Wenn Sie an einem Besuch interessiert sind, melden Sie sich unter wirtschaftsfoerderung@2e77dd69044e4c26a4dbe461221531d2bruehl.de. Wir kümmern uns um die Terminvereinbarung.

Lingemann GmbH

Lingemann GmbH, Immendorfer Straße 2

Im Rahmen seiner regelmäßigen Betriebsbesuche nahmen Bürgermeister Dieter Freytag und der städtische Wirtschaftförderer Markus Jouaux gerne die Einladung der Firma Lingemann GmbH an. Die beiden wurden vom Geschäftsführer Alexander Pawel willkommen geheißen.

Das Unternehmen bietet ein modernes Beschaffungsmanagement an und leistet eine maßgeschneiderte Vollversorgung mit Verbrauchsgütern für Industriekunden aus einer Hand. So kann man sich als Kunde auf sein Kerngeschäft konzentrieren, während Lingemann beschafft, liefert und lagert.

Die Firma Lingemann wurde bereits im Jahr 1946 in Köln gegründet und zog 2003 nach Brühl um. Hier fühlt man sich wohl – auch wenn dem Betrieb derzeit das Problem des Fachkräftemangels zu schaffen macht. Wirtschaftsförderer Markus Jouaux konnte diesbezüglich einige Kontakte und verschiedene Anlaufstellen vermitteln.

Den Service der Firma Lingemann kann man mittlerweile deutschlandweit in Anspruch nehmen. Darüber hinaus gibt es eigene Tochterfirmen in Europa. Hier in Brühl sind rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Bürgermeister Freytag freut sich, dass die Deutschlandzentrale des erfolgreichen Unternehmens in Brühl angesiedelt ist und wünschte Herrn Pawel und seiner Belegschaft weiterhin viel Erfolg und gute Geschäfte.

Mauser Werke GmbH

Mauser Werke GmbH, Schildgestraße 71

Kürzlich hatte Dr. Gerhard Obernosterer, neuer SBU Manager Europe bei Mauser, Interesse an einem Treffen mit Bürgermeister Dieter Freytag bekundet. Sehr gerne suchte dieser zusammen mit Wirtschaftsförderer Markus Jouaux und Fachbereichsleiterin Maria Müller das Unternehmen auf, um Dr. Obernosterer – beheimatet im benachbarten Bornheim - kennen zu lernen und sich mit ihm auszutauschen.

Das Unternehmen Mauser wurde bereits 1896 durch Alfons Mauser im Schwarzwald gegründet, war dann eine Zeit lang ansässig in Köln-Ehrenfeld und zog 1922 nach Brühl.

Mauser entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Verpackungslösungen wie Kunststoffverpackungen, Fibertrommeln, Stahlfässer und Intermediate Bulk Container und ist in dieser Branche weltweit führender Anbieter. Die Produkte des Unternehmens kommen unter anderem in der Chemie, Agrochemie, Petrochemie, Pharmazie und Lebensmittelindustrie zum Einsatz.

Die Mauser-Group besitzt über 120 Produktionsstandorte mit über 40 Rekonditionierbetrieben in 20 Ländern auf der ganzen Welt. In Brühl befindet sich der Verwaltungssitz des Unternehmens, von dem aus die operativen Geschäfte geleitet werden.
Nur in Brühl befindet sich außerdem die maschinentechnische Entwicklungsabteilung, in der Spezialmaschinen für die Produktion selber entwickelt und gebaut werden.

2017 machte der Konzern einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro und bietet ca. 5.600 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz. Am Standort Brühl sind 310 Personen und 26 Auszubildende beschäftigt.

Bürgermeister Freytag freute sich über die Gelegenheit des Kennenlernens und des gegenseitigen Austauschs, in dessen Rahmen natürlich auch brühlspezifische Themen besprochen wurden.

Gebäudereinigung Löhrer

Bürgermeister Dieter Freytag mit Denis (links) und Ingo Löhrer (rechts)


Betriebsbesuch bei Gebäudereinigung Löhrer, Sürther Straße 169

Bürgermeister Dieter Freytag und Wirtschaftsförderer Markus Jouaux besuchten die Gebäudereinigung Löhrer und wurden dort vom Geschäftsführer Ingo Löhrer und seinem Sohn Denis Löhrer herzlich willkommen geheißen.
Die Firma Löhrer, die in diesem Jahr seit 27 Jahren besteht, hat im Jahr 2016 das allseits bekannte Ockenfels-Gebäude am Kreisverkehr Sürther Straße/Bergerstraße erworben und komplett renoviert. Nun erstrahlt es in hellem Weiß und beherbergt die Verwaltung des Unternehmens, das zu seinen Referenzen renommierte Kunden zählen darf. Beispielhaft seien hier genannt die Volksbank Bonn/Rhein-Sieg, die Firma OBI und die Stadt Bonn.

Die etwa 400 Angestellten sind dezentral in den jeweiligen Objekten tätig, lediglich die Objektleiter suchen regelmäßig die Verwaltung auf.

Geschäftsführer Löhrer betonte, dass er den Umzug nach Brühl noch keinen Tag bereut habe und er sich hier sehr wohl fühle.


Wir stellen vor... 

Hier informiert Sie das Team der Wirtschaftsförderung über Jubiläen von Unternehmen und berichtet über besondere Einzelhändlerinnen und Einzelhändler.

Goldschmiede Ulrike Ullmann

Schon seit sieben Jahren findet man Ulrike Ullmanns Goldschmiede in der Schlosstraße, einer Seitenstraße der Brühler Innenstadt. Dort hat sie 2011 ihre Goldschmiede mit Schmuckatelier und Werkstatt eröffnet.

Ulrike Ullmann ist gelernte Goldschmiedin mit dem Diplomabschluss „Designerin für Schmuck- und Produktdesign“ und übt damit einen seltenen, aber sehr vielseitigen Beruf aus. Der Beruf des Goldschmieds vereint Kunst und Handwerk miteinander und bietet damit viel Raum für Kreativität.

In ihrer Werkstatt bieten Ulrike Ullmann und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur die Anfertigung von Schmuckstücken nach individuellem Kundenwunsch, sondern auch die Änderung und Reparatur bereits bestehender Schmuckstücke an.


Im Schmuckatelier erwartet die Kunden eine große Auswahl an Ketten, Ringen, Ohrringen und Armreifen. Diese stellt Ulrike Ullmann selbst her und kann damit eine umfangreiche Kollektion an selbst gefertigten und selbstdesignten Schmuckstücken vorweisen. Dabei ist besondere Sorgfalt geboten. Anders als in vielen anderen Berufen kommt es bei der Arbeit an einzelnen Schmuckstücken nicht auf den Millimeter, sondern sogar auf den zehntel Millimeter an. Oftmals benutzt die Designerin dafür Jahrzehnte alte Arbeitsgeräte, denn diese sind nicht selten besser als neue, moderne Geräte.

In ihrem Schmuckatelier stellt sie aber nicht nur ihren eigenen Schmuck, sondern auch den von anderen Künstlern aus. Dabei ist ihr wichtig, dass diese andere Stile und Herstellungsprozesse präsentieren. So findet man dort zum Beispiel neben Edelstein- und weiterem Schmuck auch handgeklöppelte Ohrringe und Halsketten oder Schmuck aus Porzellan. Damit wird nicht nur Vielfalt geschaffen, sondern auch garantiert, dass für jeden Geschmack und Geldbeutel das Passende dabei ist

Seit Herbst 2013 darf Ulrike Ullmann auch ausbilden und das Handwerk weiter geben. Momentan sind bei ihr zwei Azubis beschäftigt. Damit trägt sie einen großen Beitrag zur Erhaltung des eigenen Handwerks bei, da entsprechende Ausbildungsstellen zum Goldschmied rar sind; Auszubildende nehmen nicht selten einen weiten Weg oder Umzug auf sich, um ausgebildet zu werden. Die Innung in der Umgebung zählt ca. 250 Goldschmiede, aber nur etwa 25 davon bilden auch aus. „Viele einzigartige Techniken gehen dadurch verloren, da die Meister diese nicht an die nächste Generation weitergeben“, bedauert Ulrike Ullmann.

Eine Ausbildung zum Goldschmied dauert dreieinhalb Jahre und findet parallel im Betrieb und in der Berufsschule statt. Im Betrieb lernt man die praktische Seite des Jobs kennen, in der Berufsschule wird das theoretische Hintergrundwissen vermittelt. Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Am Ende der Ausbildung steht die Gesellenprüfung, die einen schriftlichen und einen praktischen Teil beinhaltet.

Neben Ausbildungsplätzen bietet Frau Ullmann auch Praktika an. Selbst eine Gruppe von Vorschulkindern konnte sie schon von dem Beruf begeistern.

Jetzt in der Weihnachtszeit lohnt es sich erst recht, an ihren Schaufenstern und im Ladenlokal vorbeizuschauen. Ab dem 02. bis zum 23. Dezember gibt es dort das sog. „Adventfunkeln“; dann wird täglich ein anderes reduziertes Schmuckstück angeboten.

Öffnungszeiten:
Di-Fr: 10.30 - 14.00 und 15.00 - 18.30 Uhr
Sa 10.30 - 16.00 Uhr
Und nach Vereinbarung
Schlossstraße 7
Mail: info@schmuck-aue.de
Website: https://www.schmuck-aue.com/
Tel.: 02232 1502307
Mobil: 0173 9271658

Jubiläum - 70 Jahre Schuhe Winterscheid

Am 6. November feierte das Schuhhaus Winterscheid sein 70jähriges Jubiläum.
Angefangen hat alles als Reisegewerbe. Gustav und Gerti Winterscheid zogen von Haus zu Haus und verkauften ihre Schuhe direkt an der Tür aus dem Schuhkarton, bis das Ehepaar sich 1948 dazu entschloss, ein kleines Laden-lokal am Steinweg zu eröffnen.
Der Standort ist bis heute der gleiche, nur das Haus musste im Laufe der Zeit weichen und wurde durch eine neue Immobilie ersetzt. Das Schuhgeschäft bot vom Hausschuh über den Turnschuh bis hin zum Kinderschuh alles an, was der Fuß begehrt. Intention war es, dass eine ganze Familie zugleich fündig wird.
Nach Gerti und Gustav Winterscheid übernahm Tochter Elke das Geschäft und übergab dieses im Jahre 2008 an Andreas Neuhaus.
Herr Neuhaus bringt jahrelange Erfahrung mit; hier in Brühl betrieb er über 20 Jahre erfolgreich das Schuhgeschäft „Vabeene“ am Balthasar-Neumann-Platz.

Heutzutage unterliegt Winterscheid stetigen kundenorientierten Modernisierungen. So wurde erst kürzlich das Lager vom Keller nach oben verlegt, damit kürze Wege herrschen und die Kundenwünsche noch schneller erfüllt werden können. Zudem wurde das Sortiment an Damen- und Herrenschuhen für jeglichen Anlass vor ca. eineinhalb Jahren um Textilien erweitert. Nun kann man zum Schuh zum Beispiel noch den passenden Mantel erwerben. Wert wird auch hier auf Qualität gelegt.
Das Schuhhaus Winterscheid ist darüber hinaus in Brühl der größte Anbieter der Marken „Paul Green“ und „UGG“.
Eine Besonderheit in den letzten Jahren war eine gemeinsame Schuhkollektion mit der Kölner Band „Domstürmer“. Aufgrund der großen Nachfrage wird über eine Neuauflage nachgedacht.

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 10:00 – 19:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 18:00 Uhr
Steinweg 22
schuhhaus-winterscheid@netcologne.de
02232/ 42810

Stadt Brühl

Uhlstraße 3

50321 Brühl

telefon:02232 79-0

fax:02232 48051