Brühl im Überblick

Die gesamtstädtische Bevölkerungsanalyse mit Stand Oktober 2021 umfasst

Lebensraum mit den Indikatoren:

  • Stadtteile
  • Bevölkerungsdichte (Verhältnis Personen zu Fläche des Stadtteils)
  • Wohngebäude und Bewohner/innen
  • Personen in gefördertem Wohnraum lebend


Bevölkerung mit den Indikatoren:

  • Altersstruktur
  • Geschlecht
  • Staatsangehörigkeit
  • Single-Haushalte
  • Familien und Kinderzahl
  • Alleinerziehende / Ein-Eltern-Familien
  • natürliche und räumliche Bewegungen (Geburt, Todesfälle, Zuzüge, Wegzüge, Umzüge)
  • Jugendquotient
  • Altersquotient


Soziales mit den Indikatoren (Stand Dezember 2020):

  • Beschäftigte
  • Arbeitslose
  • SGB II-Bezug (Hartz IV)
  • Sozialleistungen (ohne SGB II)
  • Kinderarmut
  • Altersarmut

Lebensraum

Brühl – die Stadt der kurzen Wege

Mit einer Entfernung von maximal 8,5 km von einer Stadtgrenze zur anderen verfügt Brühl über ein kompaktes, zusammenhängendes Stadtgebiet und kann, insbesondere auch aufgrund des gut ausgebauten Linien-Netzes von Stadtbus und Stadtbahn, als Stadt der kurzen Wege bezeichnet werden.

Entsprechend sind die Übergänge zwischen den 11 Stadtteilen fließend, wenn sich auch mit zunehmender Entfernung vom Innenstadtbereich der Zusammenhalt in der Stadtteilbevölkerung verändert und verstärkt in stadtteilbezogene Aktivitäten mündet, häufig intiiert und koordiniert durch Dorf-, Orts- oder Bürgergemeinschaften und Vereine.

11 Brühler Stadtteile

11 Brühler Stadtteile
11 Brühler Stadtteile





Bevölkerungsdichte
Bevölkerungsdichte
Quelle: KDVZ & FB 61 Planen, Bouen und Umwelt, Okt 21

Bevölkerungsdichte

Die Bevölkerungsdichte gibt das Verhältnis an, wie viele Personen je qkm im Stadtteil leben.

(Grafik zum Vergrößern anklicken)




Arealitätsziffer
Bevölkerungsdichte & Arealitätsziffer
Quelle: KDVZ & FB 61, Okt 21

Arealitätsziffer

Die Arealitätsziffer ist der Kehrwert der Bevölkerungsdichte und gibt an, wie viel qm eine Person im Stadtteil durchschnittlich zur Verfügung hat.


In der Westlichen Innenstadt ist die höchste Bevölkerungsdichte zu verzeichnen, mit Abstand gefolgt von Brühl-Nord. Die geringste Bevölkerungsdichte weist Heide auf. Im Gegenschluss steht in der Westlichen Innenstadt die geringste und in Heide die höchste qm-Fläche pro Person zur Verfügung.


Bevölkerungsdichte der Kommunen im Rhein-Erft-Kreis.
Bevölkerungsdichte Rhein-Erft-Kreis
Quelle: IT.NRW, Dez 18

Brühl ist mit einer durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von 1.273,2 Personen je qkm (1.229,1 im Jahr 2018) als dicht besiedelt einzuordnen.

Die anliegende Tabelle zeigt zum Vergleich die Bevölkerungsdichte der Kommunen im Rhein-Erft-Kreis.




Wohngebäude und Bewohnende
Wohngebäude mit 1-n Bewohnern/innen
Quelle: KDVZ, Okt 21

Wohngebäude und Bewohnende

Im Oktober 2021 werden in Brühl insgesamt 10.157 Gebäude unterschiedlicher Art und Größe bewohnt, mit einer Spannbreite von 1.327 Gebäuden mit je 1 Person bis 1 Gebäude mit 491 Personen.


Personen in gefördertem Wohnraum lebend
Personen in gefördertem Wohnraum lebend
Quelle: KDVZ, Okt 21

Personen in gefördertem Wohnraum lebend

Im Oktober 2021 wohnen insgesamt 2.507 bzw. 5,4% Personen in gefördertem Wohnraum, mit einer Spannbreite von 787 bzw. 14,5% in der Westlichen Innenstadt bis 16 bzw. 0,4% in Vochem.

Bevölkerung

Altersstruktur nach Lebensphasen
Quelle: KDVZ, Okt 21

Altersstruktur nach Lebensphasen

Gesamtstädtisch betrachtet, umfasst der Altersbereich der 0-<6-Jährigen im Oktober 2021 einen Anteil von 5,3% der Bevölkerung, der 6-<18-Jährigen von 10,8%, der 18-<25-Jährigen von 7,0%, der 25-<55-Jährigen von 38,0%, der 55-<65-Jährigen von 15,6%, der 65-<80-Jährigen von 14,5% und der >80-Jährigen von 8,7%.

Auf Stadtteilebene unterschieden sich die Zahlen teilweise deutlich, wie der anliegenden Grafik zu entnehmen ist. (Grafik zum Vergrößern anklicken.)

Die älteste Brühler Bürgerin mit 104 Jahren lebt in Brühl-West, die Zweitälteste mit 102 in Brühl-Nord.


Alterskategorien in Lebensphasen

Alterskategorie

Lebensphase                                                               

0 - <6 Jahre

6 - <18 Jahre

18 - <25 Jahre

25 - <55 Jahre

55 - <65 Jahre

65 - <80Jahre

>80 Jahre

Vorschulphase

Schulphase

Ausbildungsphase

Erwerbsphase

Späte Erwerbsphase

Ruhestandsphase

Späte Ruhestandsphase

Bevölkerung nach Geschlecht
Bevölkerung nach Geschlecht
Quelle: KDVZ, Okt 21

Bevölkerung nach Geschlecht

Im Oktober 2021 weist der Anteil der Frauen im Durchschnitt mit 51,5% einen etwas höheren Anteil gegenüber den Männern mit 48,5% auf.

Wie die anliegende Grafik zeigt, unterscheiden sich die absoluten Zahlen bei den >65-Jährigen deutlich.



1. Staatsangehörigkeit Deutsch/Nicht Deutsch - Prozentualer Anteil
1. Staatsangehörigkeit Deutsch/Nicht-Deutsch - Prozentualer Anteil
Quelle: KDVZ, Okt 21

1. Staatsangehörigkeit Deutsch/Nicht Deutsch - Prozentualer Anteil

Im Oktober 2021 besitzen im Durchschnitt 85,4% der Brühler Bevölkerung Deutsch als 1. Staatsangehörigkeit, mit einer Spannbreite von 79,1% in Vochem und 91,2% in Schwadorf.



1. Staatsangehörigkeit Deutsch/Nicht Deutsch - Hauptwohnsitze (HW)
1. Staatsangehörigkeit Deutsch/Nicht-Deutsch - Hauptwohnsitze (HW)
Quelle: KDVZ, Okt 21

1. Staatsangehörigkeit Deutsch/Nicht Deutsch - Hauptwohnsitze (HW)

In absoluten Zahlen betrachtet, haben im Oktober 2021 39.440 Personen mit Deutsch als 1. Staatsangehörigkeit ihren Hauptwohnsitz (HW) in Brühl, mit einer Spannbreite von 1.328 HW in Heide bis 5.036 HW in Brühl-West.

Hinweis: Absolute Zahlen erlauben keine Vergleiche.


1. Staatsangehörigkeit – Rang 1-10
1. Staatsangehörigkeit - Rang 1-10
Quelle: KDVZ, Okt 21

1. Staatsangehörigkeit – Rang 1-10

Im Oktober 2021 sind in Brühl insgesamt 124 verschiedene Nationalitäten als 1. Staatsangehörigkeit zu verzeichnen. Neben Deutsch mit 85,4% bildet Türkisch mit 3,7% den nächsthöchsten Anteil, gefolgt von Griechisch mit 1,9%, Polnisch mit 1,2%, Rumänisch mit 0,9%, Syrisch mit 0,8%, Italienisch mit 0,5%, Bulgarisch mit 0,4% sowie Kosovarisch  und Afghanisch mit jeweils 0,3%.


Ein-Personen-Haushalte (Single-Haushalte) - Prozentualer Anteil
Ein-Personen-Haushalte
(Single-Haushalte)
Quelle: KDVZ, Okt 21

Ein-Personen-Haushalte (Single-Haushalte)

Im Oktober 2021 sind in Brühl insgesamt 16.824 Ein-Personen-Haushalte (Single-Haushalte) zu verzeichnen. Der prozentuale Anteil an der Gesamtbevölkerung liegt gesamtstädtisch bei 36,4% mit einer Spannbreite von 30,6% in Badorf bis 46,9% in Brühl-Nord.


Ein-Personen-Haushalte (Single-Haushalte) - Altersstruktur
Ein-Personen-Haushalte
(Single-Haushalte)
Quelle: KDVZ, Okt 21

Ein-Personen-Haushalte (Single-Haushalte) – Altersstruktur

Im Überblick zeigt sich im Oktober 2021 eine unterschiedliche Verteilung der Altersstruktur über die Stadtteile.

Deutlich anders zeigt sich Brühl-Nord, wie der anliegenden Grafik zu entnehmen ist.


Familien mit Kinderzahl
Familien mit Kinderzahl
Quelle: KDVZ, Okt 21

Familien mit Kinderzahl

Im Oktober 2021 leben in Brühl 4.344 Familien mit insgesamt 7.291 Kindern im Alter von 0-unter 18 Jahren.

Die Anzahl der Kinder pro Familie ist der anliegenden Grafik zu entnehmen.


Alleinerziehende / Ein-Eltern-Familien - Anzahl der Kinder
Alleinerziehende / Ein-Eltern-Familien - Anzahl Kinder
Quelle: KDVZ, Okt 21

Alleinerziehende / Ein-Eltern-Familien – Anzahl der Kinder

Im Oktober 2021 sind von den 4.344 Familien 1.054 bzw. 24,3% Alleinerziehende / Ein-Eltern-Familien mit 1 bis 6 Kindern zu verzeichnen.

Die Anzahl der Kinder je Alleinerziehenden / Ein-Eltern-Familie ist in der anliegenden Grafik dargestellt.


Alleinerziehende / Ein-Eltern-Familien - Prozentualer Anteil nach Anzahl der Kinder
Alleinerziehende / Ein-Eltern-Familien - Prozentualer Anteil nach Anzahl der Kinder
Quelle: KDVZ, Okt 21

Alleinerziehende / Ein-Eltern-Familien – Prozentualer Anteil nach Anzahl der Kinder

Im Oktober 2021 lebt bei 64,6% der Alleinerziehenden 1 Kind im Haushalt, gefolgt von 28,4% mit 2 Kindern, 5,8% mit 3 Kindern, 0,9% mit 4 Kindern und 0,3% mit 5 Kindern im Haushalt lebend.


Natürliche und räumliche Bewegungen
Bewegungen - Gesamtstadt
Quelle: KDVZ, Okt 21

Natürliche und räumliche Bewegungen

Die natürlichen Bewegungen umfassen Geburten und Todesfälle, die räumlichen Bewegungen, sogenannte Wanderungen, umfassen Zuzüge und Wegzüge.

Die anliegende Grafik zeigt einen gesamtstädtischen Überblick über die Bewegungen von Januar bis Oktober 2021. Die meisten Geburten sind im August zu verzeichen, die meisten Todesfälle im Januar, die meisten Zuzüge im April und die meisten Wegzüge im März.


Geburten - Gesamtstadt
Geburten - Gesamtstadt
Quelle: KDVZ, Okt 21

Geburten – Gesamtstadt

In Brühl sind von Januar bis Oktober 2021 insgesamt 302 Geburten zu verzeichnen, davon 160 bzw. 53,0% Jungen und 142 bzw. 47,0% Mädchen.


Geburten – Überblick nach Stadtteil
Geburten - Überblick
Quelle: KDVZ, Okt 21

Geburten – Überblick nach Stadtteil

Die anliegende Grafik zeigt einen Überblick der Geburten pro Monat je Stadtteil, mit der höchsten Anzahl in der Westlichen Innenstadt (45), gefolgt von Pingsdorf (40).


Todesfälle – Gesamtstadt
Todesfälle - Gesamtstadt
Quelle: KDVZ, Okt 21

Todesfälle – Gesamtstadt

In Brühl sind von Januar bis Oktober 2021 insgesamt 472 Todesfälle zu verzeichnen, davon 233 bzw. 49,4% Männer und 239 bzw. 50,6% Frauen.


Todesfälle – Überblick nach Stadtteil
Todesfälle - Überblick
Quelle: KDVZ, Okt 21

Todesfälle – Überblick nach Stadtteil

Die anliegende Grafik zeigt einen Überblick der Todesfälle pro Monat je Stadtteil, mit der höchsten Anzahl in Brühl-West (78), gefolgt von Brühl-Nord (71) und der Westlichen Innenstadt (58).


Corona-bedingte Todesfälle in Brühl?

Corona-bedingte Todesfälle in Brühl?

Gemäß Gesundheitsamt Rhein-Erft-Kreis sind mit Stand 14. Dezember 2021 in Brühl insgesamt 60 (von insgesamt 446 im Rhein-Erft-Kreis = 13,5%)) Corona-bedingte Todesfälle zu verzeichnen.

Die nachfolgenden Grafiken zeigen im Vergleich den Zeitraum Januar bis Oktober 2020 und 2021 nach Alterskategorien sowie auf Monatsebene auf. Die Vergleichszahlen von Januar bis Dezember 2019 und 2020 stehen in der Navigation unter "Entwicklung 2019 / 2020 im Vergleich" zur Verfügung.

Hinweis: Festzustellende Unterschiede lassen keinen unmittelbaren Schluss auf Corona-bedingte Todesfälle zu.


Todesfälle – Vergleich Januar bis August 2020 und 2021 nach Alterskategorien
Todesfälle Jan-Sep 19+20 nach Alterskategorien
Quelle: KDVZ, Okt 21

Todesfälle – Vergleich Januar bis Oktober 2020 und 2021 nach Alterskategorien

Im Vergleich ist die Zahl der Todesfälle von Januar bis Oktober 2021 mit 456 um 47 Todesfälle geringer als im gleichen Zeitraum 2020 mit insgesamt 503 Todesfällen.

Die höchste Differenz ist mit jeweils 21 Todesfällen bzw. 20,6% und 10,4%im Altersbereich der 70- bis <80-Jährigen und 80- bis <90-Jährigen zu verzeichnen.


Todesfälle – Vergleich Januar bis August 2020 und 2021 auf Monatsebene
Todesfälle Jan-Jul 20/21
auf Monatsebene
Quelle: KDVZ, Okt 21

Todesfälle – Vergleich Januar bis Oktober 2020 und 2021 auf Monatsebene

Wie die anliegende Grafik zeigt, sind im Vergleichszeitraum auf Monatsebene in den einzelnen Alterskategorien teilweise deutliche Unterschiede festzustellen.

Beispielsweise liegt im Januar, März, April, Mai, Juli  und August die Anzahl der Todesfälle der 70- bis <80-Jährigen im Jahr 2021 teilweise deutlich unter den Zahlen von 2020 der gleichen Monate.


Saldo Natürliche Bewegungen
Natürliche Bewegungen 
Quelle: KDVZ, Okt 21

Saldo Natürliche Bewegungen

Im Vergleich sind von Januar bis Oktober 2021 weniger Geburten als Todesfälle zu verzeichnen.


Saldo Geburten/Todesfälle
Saldo Geburten/Todesfälle
Quelle: KDVZ, Okt 21

Damit ist insgesamt von Januar bis Oktober 2021 mit -170 bei den natürlichen Bewegungen ein negativer Saldo zu verzeichnen, mit einer Varianz von -35 im Februar bis +1 im August.


Zuzüge – Gesamtstadt
Zuzüge Gesamtstadt
Quelle: KDVZ, Okt 21

Zuzüge – Gesamtstadt

Von Januar bis Oktober 2021 sind insgesamt 2.090 Personen nach Brühl gezogen, davon 1.123 bzw. 53,7% Männer und 964 bzw. 46,1% Frauen.



Zuzüge – Überblick nach Stadtteil
Zuzüge - Überblick nach Stadtteil
Quelle: KDVZ, Okt 21

Zuzüge – Überblick nach Stadtteil

Die anliegende Grafik zeigt einen Überblick der Zuzüge pro Monat je Stadtteil, mit den meisten Zuzügen in Brühl-Nord (324), gefolgt von Badorf (203).


Wegzüge – Gesamtstadt
Wegzüge Gesamtstadt
Quelle: KDVZ, Okt 21

Wegzüge – Gesamtstadt

Von Januar bis Oktober 2021 sind in Brühl insgesamt 1.506 Wegzüge zu verzeichnen, davon 788 bzw. 52,3% Männer und 718 bzw. 47,7% Frauen.


Wegzüge – Überblick nach Stadtteil
Wegzüge - Überblick nach Stadtteil
Quelle: KDVZ, Okt 21

Wegzüge – Überblick nach Stadtteil

Die anliegende Grafik zeigt einen Überblick der Wegzüge pro Monat je Stadtteil, mit der höchsten Anzahl in Brühl-Nord (199), gefolgt von Badorf (183).


Wanderungssaldo
Räumliche Bewegungen
Quelle: KDVZ, Okt 21

Wanderungssaldo

Im Vergleich ist die Zahl der Zuzüge bis auf Januar 2021 höher als die Zahl der Wegzüge.



Wanderungssaldo
Wanderungssaldo
Quelle: KDVZ, Okt 21

Damit ist insgesamt von Januar bis Oktober 2021 ein positiver Wanderungssaldo von 584 zu verzeichnen, mit einer Varianz von -11 im Januar 2021 bis 123 im Juni 2021.


Binnenwanderung – Umzüge innerhalb des Stadtgebietes
Umzüge
Quelle: KDVZ, Okt 21

Binnenwanderung – Umzüge innerhalb des Stadtgebietes

Von Januar bis Oktober 2021 sind insgesamt 1.093 Personen innerhalb des Stadtgebietes umgezogen, davon 530 bzw. 48,5% Männer und 563 bzw. 51,5% Frauen.


Umzüge – Überblick nach Stadtteil
Umzüge - Überblick nach Stadtteil
Quelle: KDVZ, Okt 21

Die meisten Umzüge aus den anderen Stadtteilen hat Badorf (129) zu verzeichnen, gefolgt von und Brühl-Nord (126).




Jugendquotient
Jugendquotient
Quelle: KDVZ, Okt 21

Jugendquotient

Der Jugendquotient zeigt das Verhältnis der erwerbsfähigen Generation der 20-<65-Jährigen zu den <20-Jährigen auf.

Gesamtstädtisch liegt er im Oktober 2021 bei 30,9 mit einer Varianz auf Stadtteilebene von 27,0 in Brühl-City bis 36,4 in Badorf.

Ein Quotient unter 44,0 besagt, dass die nachwachsende Generation dünner besetzt ist als die derzeitige Bevölkerung im Erwerbsalter.


Altersquotient
Altersquotient
Quelle: KDVZ, Okt 21

Altersquotient

Der Altersquotient zeigt das Verhältnis der erwerbsfähigen Generation der 20-<65-Jährigen im Verhältnis zu den >65-Jährigen.

Gesamtstädtisch liegt er im Oktober 2021 bei 39,6 mit einer Varianz auf Stadtteilebene von 26,8 in Badorf bis 76,1 in Brühl-Nord.

Der gesamtstädtische Quotient von 39,6 besagt, dass ca. 40 Personen im Rentenalter 100 Personen im Erwerbsalter gegenüberstehen.

Soziales

Die folgenden Daten beruhen größtenteils auf der Statistik der Bundesagentur für Arbeit mit Datenstand Dezember 2020.


Beschäftigte
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
Quelle: Bundesagentur für Arbeit,
Dez 20

Beschäftigte

Mit Stand Dezember 2020  beläuft sich gesamtstädtisch beläuft sich der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SvB) auf 59,9% (2019=60,0%), mit einer Spannbreite auf Stadtteilebene von 57,3% in Brühl-West bis 66,8% (2019=68,2%) in Schwadorf.

(Grafik zum Vergrößern anklicken)


Arbeitslose
Arbeitslose
Quelle: Bundesagentur für Arbeit,
Dez 20

Arbeitslose

Mit Stand Dezember 2020 beläuft sich die Arbeitslosenquote gesamtstädtisch auf 7,3% (2021=7,0%), mit einer Spannbreite auf Stadtteilebene von 2,4% (2019=2,8%) in Schwadorf bis 10,2% (2019=10,2%) in Vochem.


Sozialleistungen nach SGB II (Hartz IV)
SGB II-Bezug
Quelle: Bundesagentur für Arbeit,
Dez 20

Sozialleistungen nach SGB II (Hartz IV)

Im Dezember 2020 beziehen gesamtstädtisch 7,9% (2019=6,0%) der Bevölkerung <65 Jahren Leistungen nach SGB II, mit einer Spannbreite von 3,3% (2019=2,1%) in Schwadorf bis 14,5% (2019=11,9%) in Vochem.

Von den Kindern und Jugendlichen <18 Jahren leben gesamtstädtisch 12,4% (2019=12,9%) in Haushalten mit SGB II-Bezug, mit einer Spannbreite von 4,6% (2019=4,7%) in Schwadorf bis 24,5% (2019=27,7%) in Vochem.


Weitere Sozialleistungen (ohne SGB II)
Sozialleistungen (ohne SGB II)
Quelle: FB 50 Soziales, Dez 20

Weitere Sozialleistungen (ohne SGB II)

Die Sozialleistungen umfassen 

– Grundsicherung bei Erwerbsminderung

– Grundsicherung im Alter 

– Hilfe zum Lebensunterhalt 

– Leistungen nach dem Asybewerberleistungsgesetz 

und beziffern sich im Dezember 2020 wie in der anliegenden Grafik dargestellt.


Kinderarmut in Brühl
Kinderarmut
Quelle: KDVZ & Bundesagentur für Arbeit, Dez 19

Kinderarmut in Brühl

Im Dezember 2020 beträgt die Armutsgefährdungsquote für Kinder gesamtstädtisch 12,4% (2019=12,9%), mit einer Spannbreite von 4,6% (2019=4,7%) in Schwadorf bis 24,5% (2019=27,7%) in Vochem.


Kinderarmut im Rhein-Erft-Kreis und NRW
Kinderarmut 
im Rhein-Erft-Kreis & NRW
Quelle: Bertelsmann Stiftung Dez 19

Kinderarmut im Rhein-Erft-Kreis und NRW

Im Dezember 2019 weist Brühl mit 13,1 im Vergleich zum NRW-Landesdurchschnitt (18,3) und Rhein-Erft-Kreis (14,6) eine unterdurchschnittliche Armutsgefährdungsquote für Kinder auf und rangiert auf Platz 5 der Rhein-Erft-Kreis-Kommunen (Spannbreite 5,9 bis 24,0).


Altersarmut
Quelle: FB 50 Soziales, Dez 20

Altersarmut in Brühl

Im Dezember 2020 beträgt die Armutsgefährdungsquote im Alter gesamtstädtisch 3,3% (2019=3,3%), mit einer Spannbreite von 1,8% in Brühl-Nord (2019=1,3%) und Badorf (2019=1,4%) bis 6,4% (2019=6,0%= in Vochem.


Altersarmut im Rhein-Erft-Kreis und NRW
Altersarmut
im Rhein-Erft-Kreis & NRW
Quelle: Bertelsmann Stiftung, Dez 19

Altersarmut im Rhein-Erft-Kreis und NRW

Im Dezember 2019 weist Brühl mit 3,1 im Vergleich zum NRW-Landesdurchschnitt eine unterdurchschnittliche Armutsgefährdungsquote im Alter auf und rangiert auf Platz 4 der Rhein-Erft-Kreis-Kommunen (Spannbreite 0,7 bis 4,3).

Was ist Armut?

Im Wesenlichen unterscheidet man zwei Arten von Armut:
(Quelle: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - BMZ)

Absolute Armut

Gemäß dem seit 1990 von der Weltbank verwendeten Begriff liegt die absolute Armutsgrenze bei 1,9 US-Dollar bzw. 1,60 Euro pro Tag. Ausgewählte Indikatoren für die Messung sind nach der International Developement Association (IDA) a) Pro-Kopf-Einkommen, b) Kalorienaufnahme, c) durchschnittliche Lebenserwartung, d) Kindersterblichkeit und e) Geburtenrate.

Relative Armut

Die Messung von Armut als relative Einkommensarmut folgt einer Definition der Europäischen Union, nach der Haushalte als arm gelten, deren Einkommen weniger als 60% des mittleren Einkommens beträgt. Danach lag die Armutsschwelle für eine Familie mit zwei Kindern unter 14 Jahren 2015 in Deutschland bei einem verfügbaren Nettoeinkommen von 1.978 Euro pro Monat.

Ergänzung: Gefühlte Armut

Der Lebensstandard-Ansatz, gemäß einer Studie von Hans-Jürgen Andreß (2008) eine notwendige Ergänzung zur traditionellen Armutsmessung, misst Armut nicht anhand des Einkommens, sondern mit Blick auf die Verwendung von Ressourcen in den Haushalten, beispielsweise wenn eine Unterversorgung mit Gütern vorliegt, die von der Mehrheit der Bevölkerung als Standard angesehen wird. Die Messung erfolgt mittels Befragung.
(Quelle: Armut.de)

Armutsrisiken
Als besonders armutsgefährend gelten

– Alleinerziehend 

– Arbeitslosigkeit 

– Bezug von Leistungen nach SGB II oder SGB XII 

– drei Kinder und mehr 

– Migrationshintergrund 

(Quelle: Bertelsmann Stiftung)

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